Jürgen Zäck gesteht Doping-Einnahme.
Nach dem Fall Nina Kraft nun der nächste große Doping-Fall im Langstrecken-Triathlon. Erstaunlich, dass beide jeweils nach Bekanntgabe des Doping-Vergehens, sofort ihre Schuld eingestehen. Sollte man in anderen Sportarten eigentlich auch erwarten...
Zitat:
Jürgen Zäck (40), der weltweit die zweitschnellste Zeit hält, gesteht: Ja, meine A-Probe war positiv!
Bereits am Sonntag bestätigte Klaus Müller-Ott, Präsident der Deutschen Triathlon Union, eine positive Doping-Probe. Namen nannte er aber nicht.
Keine 24 Stunden später outete sich der Altmeister!
Zäck: "Hiermit möchte ich erklären, daß ich der betroffene Athlet bin. Am 22. Mai wurde ich einer Trainingskontrolle unterzogen. Am 7. Juli 2006 teilte mir die Deutsche Triathlon Union mit, daß die A-Probe dieser Trainingskontrolle eine erhöhte Konzentration des Metaboliten Etiocholanolon aufweist."
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zu: wie blöd muss ein Profi sein, um sich erwischen zu lassen ...
Da sag' ich nur Nina Kraft IM Hawaii Siegerin 2004 ... zumindest für einen Tag!
Die wissen ganz genau, was die nehmen und weshalb die es nehmen.
Vor allem, weil die meisten Langtriathleten nach dem KRAFT-Akt 2004 vielfach Sponsoren verloren haben und viele deshalb um den guten Ruf des Sports kämpfen und sich freiwillig testen lassen wie z.B. Faris al Sultan oder Lothar Leder ...
Fakt ist, wer 40-50 Std. für einen IM pro Woche trainiert. Einen Trainer, Ernährungsberater und Sponsor hat, wird sich bestimmt nicht die harte Arbeit durch eine versehentliche Einnahme von Dreckszeug, versauen lassen.
Zäck ist alt und wollte zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal vorne stehen, auch wenn nur für einen Tag.
Schade, aber dieses Phänomen sieht man oft bei Profisportlern.
Es ist verdammt schwer, nach Jahren des Medienrummels plötzlich nur noch 2. oder sogar 3., 4. Geige zu sein. Und da kommen halt die kleinen Helferlein ins Spiel.
Die Basis und damit der Sport, ist und bleibt sauber. Wen kümmern ein paar lächerliche Prozent irgendwo in einer Parralelwelt ohne geregelte Arbeit und viel Zeit für den Sport.
Ich habe mehr Ehrfurcht vor einem dicken Mann, der einen Sprinttriathlon mit Freude auf seinem Hollandrad bestreitet, als vor diesen Freaks auf ihren 10000 Euro Maschinen.
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vielleicht sieht man es hier besser ...