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  1. #11
    Sportstudent/in Avatar von Alexx
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    MC ensteht durch Ueberfuetterung mit staerkemehle, Zucker, Kohlenhydrate ..
    hoffentlich hat dein arzt wenigstens das auf die reihe gekriegt...
    da hilft nur lowcarb

  2. #12
    Eisenbeißer/in Avatar von Jeff Butonic
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    Zitat Zitat von Alexx
    MC ensteht durch Ueberfuetterung mit staerkemehle, Zucker, Kohlenhydrate ..
    hoffentlich hat dein arzt wenigstens das auf die reihe gekriegt...
    da hilft nur lowcarb
    Aha, wo hast Du denn den groben Unfug her?

  3. #13
    Sportstudent/in Avatar von Alexx
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    Crohn und Colitis ulcerosa heilen, wenn Polysaccharide streng gemieden werden (Elaine Gottschall).
    Gottschall, Elaine "Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa: Endlich neue Chancen..." TRIAS-Verlag: 2004; ISBN: 38304-3266-6 (bei Magen- Darmproblemen: meide Polysaccharide/Stärkemehle = meide Getreide, Hülsenfrüchte, Milchzucker). Die engl. Originalausgabe ist besser:
    "Breaking the Vicious Cycle - Intestinal Health through Diet" scdiet.org

    "Low-Carbohydrate Diet in Crohn's Disease:
    A Low-Carbohydrate Diet (72 g/24 h) has a very favourable effect on patients with Crohn's disease. Symptoms and signs tend to subside after 6 months in 70, after one year in 80 and after 1 1/2 years in 90% of the instances. Obviously there is no tendency of relapses, contrary to ulcerative colitis which also reacts to this diet favourably. Since nearly all gastrointestinal patients tend to accelerate the passage of ingesta through their intestines, the idea arises that ingesta not fully degraded are "persorbed" in the terminal ileum and cause allergic reactions with granulomatous lesions typical for Crohn's disease."

    Monastyrsky, Konstantin "Fiber Menace: The Truth About Fiber's role in Diet Failure, Constipation, Hemorrhoids, Irritable Bowel Syndrome, Ulcerative Colitis, Crohn's Disease, and Colon Cancer

  4. #14
    Sportstudent/in Avatar von Alexx
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    Von allen Bestandteilen unserer Ernährung haben Kohlenhydrate den größten
    Einfluss auf Mikroorganismen ( = Bakterien und Hefen) im Darm.

    Es wird angenommen, dass Mikroorganismen eine Rolle bei Erkrankungen des
    Darms spielen. So ist z. B. aus der Genforschung zur chronisch-entzündlichen
    Darmerkrankung Morbus Crohn mittlerweile bekannt, dass Bakterien bei einer
    bestimmten genetischen Disposition abnormale Reaktionen des Immunsystems
    hervorrufen können (1).

    Die SCD zielt darauf ab, diesen Mikroorganismen die Nahrung zu entziehen und
    sie so regelrecht auszuhungern. Zur Gewinnung von Energie und um sich zu
    vermehren, benötigen die meisten Mikroorganismen komplexe Kohlenhydrate.

    Dazu muss man wissen, dass es in unserer Nahrung verschiedene Arten von
    Kohlenhydraten gibt, und zwar:

    1. Einfache Kohlenhydrate, auch Einfachzucker bzw. Monosaccharide genannt
    = Fruktose (Fruchtzucker), Galaktose (Schleimzucker) und
    Glukose (natürlicher Traubenzucker)

    2. Komplexe Kohlenhydrate, die sich wiederum unterteilen lassen in:

    a) Zweifachzucker bzw. Disaccharide
    = Laktose (Milchzucker), Saccharose (Haushaltszucker),
    Maltose (Malzzucker) und Isomaltose

    b) Mehrfachzucker bzw. Polysaccharide
    = Stärke (Amylose und Amylopektin)

    Einfache Kohlenhydrate bestehen nur aus einem einzigen Zuckermolekül und
    können deshalb von den Zellen im Dünndarm ohne weiteren Aufspaltungsprozess
    aufgenommen werden und von dort aus in die Blutbahn gelangen.
    Sie sind in den meisten Gemüsesorten, Obst, Honig und speziell zubereitetem
    laktosefreiem Joghurt enthalten. Ihr Verzehr ist im Rahmen der SCD im
    allgemeinen unbegrenzt erlaubt, so dass eine ausreichende Versorgung des
    Körpers mit Kohlenhydraten gewährleistet ist.

    Komplexe Kohlenhydrate, die zum Beispiel in Getreide, Kartoffeln und
    Zucker vorkommen, bestehen dagegen aus zwei oder mehr Zuckermolekülen
    und müssen zuerst von den Enzymen in der Dünndarmschleimhaut in
    einfache Kohlenhydratmoleküle aufgespalten werden, bevor sie von
    unserem Körper verwertet werden können.

    Bei Darmerkrankungen ist dieser Mechanismus aber aus verschiedenen Gründen
    oft gestört, so dass komplexe Kohlenhydrate teilweise unverdaut im Darm verbleiben.
    Sie dienen nun den eingangs erwähnten Mikroorganismen als Nahrung und
    führen dazu, dass sich diese weiter vermehren können.
    Die Mikroorganismen spalten die unverdauten komplexen Kohlenhydrate in
    einem Fermentationsprozess ( = Gärungsprozess) auf, in dessen Verlauf als
    Abfallprodukte unter anderem Säuren und Gase (die auch für Blähungen
    verantwortlich sind) entstehen.

    Ein Teufelskreis wird in Gang gesetzt:

    Zum einen verursachen die unverdauten Kohlenhydrate eine Umkehrung des
    normalen Verdauungsprozesses. Die Nährstoffe gelangen nicht vom Darm in
    den Blutkreislauf, stattdessen wird Wasser ins Darminnere gezogen. Dieses
    nährstoffhaltige Wasser wird in Form von Durchfällen ausgeschieden und
    den Körperzellen werden dadurch wichtige Energie sowie Mineralien und
    Vitamine vorenthalten.

    Zum anderen wird die Darmschleimhaut durch die Säuren und Gase,
    die bei dem Fermentationsprozess durch die Mikroorganismen entstehen,
    immer mehr angegriffen. Zum Schutz der Darmoberfläche beginnen die
    im Darm vorhandenen Becherzellen nun, vermehrt Schleim abzusondern.
    Gleichzeitig produziert der Dünndarm noch mehr Becherzellen, wodurch die
    Schleimproduktion abermals erhöht wird. Durch die so entstandene dicke
    Schleimschicht können die Enzyme in der Dünndarmschleimhaut aber nicht
    mehr richtig arbeiten und immer weniger Kohlenhydrate aufspalten -
    mit der Folge, dass den schädlichen Mikroorganismen noch mehr Nahrung
    in Form von unverdauten Kohlenhydraten zur Verfügung steht.
    Außerdem können die Becherzellen die empfindliche Darmschleimhaut nur
    begrenzt schützen, so dass die Darmoberfläche immer weiteren Angriffen
    durch bakterielle Gifte, Säuren und unvollständig verdauten Kohlenhydraten
    ausgeliefert ist.
    http://www.scdiet.de/diaet/diaet.htm

  5. #15
    Sportstudent/in Avatar von Alexx
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    Der hintergrund ist wir sind an eine KH haltige nahrung nicht angepasst weil agrar-revolution erst vor ein paar tausend jahren. davor 1 mill jahre fast nur tierische nahrung.
    max 50-70g kohlenhydrate pro tag
    weitere "Nebenwirkungen" verursacht durch genuss von KH:
    diabetes
    uebergewicht
    'brain fog'
    verdauungsprobleme
    depression
    krebs
    schwaches Immunsystem
    karies
    Sehschwaeche
    schnelles Altern
    hoher Blutdruck
    herzkrankheiten

  6. #16
    Eisenbeißer/in Avatar von Jeff Butonic
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    Naja,

    die bösen KH

    diese Studien sind sehr umstritten, genau wie die These, dass KH die Ursache für MC ist

    "... kann mit dem heutigen Wissen keine kohlenhydratarme Ernährung für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, insbesondere für Patienten mit Morbus Crohn, empfohlen werden. Ein guter Ernährungszustand und eine ausgewogene Ernährung sind für eine gute Lebensqualität der Patienten unerlässlich.

    Auch wird immer wieder angenommen, dass ein erhöhter Zuckerkonsum das Wachstum von Pilzen im Darm fördert, da sich diese von Zucker ernähren. Auch diese Hypothese konnte durch keine wissenschaftliche Untersuchung belegt werden."

    Das übrigens vom Bundesverband für chronisch entzündliche Erkrankungen des Verdauungstraktes

    Gruß

  7. #17
    Sportstudent/in Avatar von Alexx
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    Deswegen heissen die auch Bundesverband FÜR chronisch entzündliche Erkrankungen des Verdauungstraktes und nicht Bundesverband GEGEN chronisch entzündliche Erkrankungen
    weil wenn man tut was die sagen alles noch schlimmer wird.

  8. #18
    hungrig Avatar von BlaZn
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    Zitat Zitat von Jeff Butonic
    Ein guter Ernährungszustand und eine ausgewogene Ernährung sind für eine gute Lebensqualität der Patienten unerlässlich.
    Die sog. ausgewogene Ernährung kennen wir ja zu genüge...
    Eine Schande, dass sich nach diesem Mist bis heute noch die Angaben (Anteil des Tagesbedarfs eines "durchschnittlichen" Erwachsenen: an sich schon Schwachsinn) auf sämtlichen Nahrungsmitteln orientieren müssen. 50 Prozent der täglichen Energiezufuhr aus komplexen Kohlenhydraten gewinnen - nein danke.

    Mir jedenfalls geht's mit weniger Carbs jedenfalls besser. Ursache für die Erkrankungen sind sie aber definitiv nicht!

  9. #19
    Neuer Benutzer Avatar von Finster Mammuth
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    @ Threadsteller

    Ich würd an deiner Stelle auf die Einnahme verzichten.
    Nach meiner Erfahrung (und die ist in diesem Punkt nicht unbeträchtlich), reagiert der Darm bei chronischen Erkrankungen recht unfreundlich auf denaturalisierte Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungen.

    Kein Supplement kann dir wirklich nutzen, wenn deine Verdauungstrakt nicht imstande ist, die "normale" Nahrung richtig zu verwerten.
    Und mit Kreatin riskierts du eine Verschlechterung.

    Es ist nicht leicht auf all die lustigen, bunten Kapseln und leckeren Pulverchen zu verzichten, wenn man sieht wie Topathleten nahezu jeder Sportart synthetisches Zeug aus glänzenden Verpackungen in sich reinlöffeln.
    Vor allem nicht, wenn man glaubt, dass es ohne sie (Supps) schwerer ist den angestrebten Erfolg zu haben.

    Ich meine, das grösste Problem beim Verzicht darauf ist, daran zu glauben, dass es ohne genauso gut geht.
    Immerhin isst der bislang erfolgreichste olympische Sportler Österreichs nicht einmal Vitamintabletten.


    übrigens:
    falls das jetzt so klingt, ich bin kein Kartoffelsack tragender Ökofreak, der sich aus den Nachgeburten seiner Lendenfrüchte eine Suppe kocht

  10. #20
    Sportstudent/in Avatar von Alexx
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    KH u. chronische Krankheiten


    Die Kohlenhydrate sind die eigentliche Ursache der meisten chronischen Krankheiten (Zivilisationskrankheiten). Kohlenhydrat- Konsum und zusätzlicher Bewegungsmangel lässt die Bewohner der westlichen Industrieländer im Alter fast durchwegs an chronischen Krankheiten erkranken. Es ist eher schwierig, eine chronische Krankheit zu nennen, die nicht auf Kohlenhydrat- Konsum zurückgeht, als umgekehrt. Im folgenden veröffentlich das <AIKF> eine Liste und eine kurze Beschreibung der Ursache einzelner Kohlenhydrat- Krankheiten (Saccharidosen).

    A) Krebs:

    Krebs wird durch Überkonsum von Kohlenhydraten (und zusätzlichem Bewegungsmangel) eingeleitet. Der Überkonsum von Kohlenhydraten führt dazu, dass die zuviel aufgenommene Glukose (als Blutzucker) nicht mehr mit Sauerstoff zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt werden kann, wie das der gesunde und damit normale Weg wäre. Die Glukose wird (unter anderem) zu Linksmilchsäure vergärt (ohne Sauerstoff). Die jahrelange Überschwemmung des menschlichen Organismus mit Linksmilchsäure führt schliesslich zur Krebsbildung. Ein Tumor kann sehr grosse Mengen Glukose sauerstofflos zu Linksmilchsäure umsetzen. Ein Tumor ist in erweitertem Sinne eine Glukose- Entsorgungs- Anlage (GEA).

    B) Diabetes-Typ-2 oder Altersdiabetes:

    Diabetes-Typ-2 (Alterdiabetes), der heute auch immer noch jüngere Jahrgänge erfasst, ist eine typische Kohlenhydrat-Krankheit. Zuviel konsumierte Kohlenhydrate (Glukose) werden nicht mehr verwertet, das heisst beim Diabetes-Typ-2 gar nicht mehr von den Zellen aufgenommen. Die Zellen wehren sich gegen die Glukose-Schwemme dadurch, dass sie eine Insulin-Resistenz aufbauen. Die Glukose muss im Blutkreislauf verbleiben und kann höchstens über die Nieren (Nierenschwelle) mit dem Urin ausgeschieden werden.

    C) Kreislaufkrankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall):

    Blutkreislaufstörungen (Bluthochdruck) hat sehr viel mit den zuviel gegessenen Kohlenhydraten zu tun. Der regelmässig viel zu hohe Blutzuckerspiegel und damit auch regelmässig viel zu hohe Insulinspiegel wirken sich negativ auf die Eigenschaften der Blutkörperchen, vor allem der roten Blutkörperchen aus. Die Blutkörperchen werden glykolisiert (Glykohämoglobin). Damit werden die mechanischen Eigenschaften, wie etwa die nötige Deformierbarkeit (Elastizität) und Weichheit der roten Blutkörperchen schlechter. Die roten Blutkörperchen werden "härter" und korrodieren bei der kontinuierlichen Zirkulation die kleinen und grossen Gefässe. Messbar ist die Eigenschaftsveränderung der roten Blutkörperchen durch den Laborwert des Glykohämoglobins (HbA1c).

    D) Osteoporose:

    Die Osteoporose ist eine Folge der ständigen Übersäuerung, an welcher die Vielkohlenhydratesser leiden. Saure Abbauprodukte von Glukose, wie etwa die Linksmilchsäure werden kontinuierlich produziert und müssen "entsorgt" werden. Linksmilchsäure, die von der Leber nicht verstoffwechselt werden kann, muss via Nieren im Urin ausgeschieden werden. Dabei reisst die Linksmilchsäure auch ständig Kalzium mit, weil diese Säure eine grosse Affinität zu Kalzium hat. Wegen dem ausgeschiedenen Calciumlactat, und damit ausgeschiedenen Kalzium, fehlt dieses nun ständig im Blutkreislauf und muss dauernd von den Knochen nachgeliefert werden. Diese Dekalzinierung der Knochen ist nicht anders als eine fortschreitende Osteoporose.

    Weitere Seiten zum Thema Ernährungs - Therapie chronischer Krankheiten:

    E) Rheumaformen:

    Verschieden Rheumaformen haben direkt mit einem örtlich fehlgeleiteten Stoffwechsel zu tun. Diese Stoffwechselstörungen entstehen hauptsächlich wegen des Übermasses an Kohlenhydraten, die gegessen werden. Die rheumatischen Stoffwechselentgleisungen an bestimmten Gelenken wurden früher sehr gut kuriert durch lokale Hautreizungs- und Hautentgiftungsmassnahmen, wie Blutegel, Schröpfen, Baunscheidtieren und Kantharidenpflaster. Heute, mit der "modernen" rein medikamentösen Behandlung ist man den meisten Rheumaformen gegenüber machtlos.

    F) Multiple Sklerose (MS):

    Multiple Sklerose ist eine Nervenkrankheit, die zurückgeht auf die teilweise oder ganz zerstörte Isolationsschicht der Nerven (Myelinschicht). Diese Myelinschicht ist ein Opfer der dauernden übermässigen Kohlenhydratesserei. Und das kommt daher, dass der menschliche Organismus in der Nacht im Schlaf Stunden nach der letzten Kohlenhydratmahlzeit regelmässig eine Unterzuckerung erleidet. Das heisst der Blutzuckerspiegel sinkt dann unter den Basallevel, weil auch im Schlaf dauernd Glukose zur Erhaltung des Grundumsatzes verbraucht wird. Sinkt der Glukosespiegel also unter den Basallevel (Nüchternblutglukosespiegel), vielleicht zwischen 24 Uhr und 0400 früh, dann muss Glukose nachgeliefert werden durch die sogenannte Glukoneogenese. Der Prozess der Glukoneogenese macht aus Eiweissen Zucker (Glukose). Schnell verfügbare Eiweisse, wie etwa die Antikörper, aber eben auch die Myelinoberfläche der Nerven, werden dann zu Glukose verarbeitet. Und solches geschieht regelmässig Nacht für Nacht beim chronischen Vielkohlenhydratesser

    G) Reaktive Unterzuckerung:

    Die Reaktive Unterzuckerung ist eine krankhafte Reaktion auf eine Kohlenhydratmahlzeit. Bei der reaktiven Unterzuckerung fällt der Blutzuckerspiegel stark unter den Basallevel, und das etwa drei Stunden nach der letzten Kohlenhydratmahlzeit. Reaktive Unterzuckerung ist keine eigentliche Krankheit, aber sie kann eine ganze Reihe von verschieden Symptomen wie Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Kopfweh, Schwindelgefühle und manche andere hervorbringen. Bei Personen, die an reaktiver Unterzuckerung leiden wurde der Blutzucker- Regelmechanismus durcheinander gebracht. Und das als Folge der ständigen übermässigen Kohlenhydratesserei.

    H) Epilepsie:

    Gewisse Formen der Epilepsie sind eindeutig auf einen übermässigen Kohlenhydrat- Konsum zurückzuführen. Epileptische Anfälle sind ein Zeichen dafür, dass eine Vergiftung stattgefunden hat. Der Organismus wehrt sich gegen die Gifte durch den epileptischen Anfall. Enormes Schwitzen und auch Ausscheidung von Urin sind eine Art unwillkürlich eingeleiteter Entschlackungsmassnahmen oder Entgiftungsmassnahmen des Gehirns und des gesamten Organismus. Kohlenhydratarme Kost wirkt sehr gut auf Epileptiker und kann ihre Anfallhäufigkeit drastisch reduzieren oder ihre Anfälle sogar ganz zum Verschwinden bringen.

    I) Übergewicht:

    Übergewicht ist keine eigentliche Krankheit, aber doch die Vorstufe verschiedenster chronischer Krankheiten (Diabetes-Typ-2, Kreislaufprobleme, etc.). Übergewicht wird hauptsächlich durch den übermässigen Kohlenhydratkonsum verursacht. Der Kohlenhydratesser ist leider ständig wieder hungrig nach Kohlenhydratmahlzeiten (siehe Hunger). Zudem helfen die Kohlenhydrate enorm, gegessenes Fett in den Organismus einzubauen. Ausserdem können die Kohlenhydrate selbst, wenn sie im Übermass gegessen werden, eine Mastfettbildung einleiten. Ganz analog wie Schweine mit Mais gemästet werden, mästet sich der Mensch mit Kuchen und allen anderen Kohlenhydraten.

    J) Übersäuerung:

    Auch die bekannte Übersäuerung der Organismus ist vornehmlich ein Kohlenhydratproblem. Die zuviel gegessenen Kohlenhydrate, vor allem die Glukose, können nicht mehr verbrannt werden, weil erstens zuwenig Sauerstoff zugeführt werden kann und zweitens auch gar nicht soviel Energie benötigt wird. Folglich wird die Glukose nicht verbrannt (zu Kohlendioxid und Wasser), sondern ohne Sauerstoff vergärt und abgebaut. Ein Produkt dieses schädlichen Prozesses ist die Linksmilchsäure, die dann den Organismus übersäuert. Aber auch andere organische Säuren werden als Abbauprodukte der Glukose gebildet. Und man darf nicht vergessen, dass Kohlenhydrate gleich in Mengen von mehreren hundert Grammen im Übermass zugeführt werden. Der Vorgang der sauerstofflosen Vergärung der Glukose ist vergleichbar mit der bekannten, trockenen, sauerstofflosen Destillation von Holz (Zellulose). Dabei werden ganz analog wie oben beispielsweise Holzessig und andere saure Produkte (= Karbonsäuren) gebildet.



    K) Kurze Folgerung:

    Wenn man obige beachtenswerte Liste an Krankheiten berücksichtigt, die durch Kohlenhydrate verursacht werden, kann man leicht einsehen, dass sich eine kohlenhydratarme Lebensweise durchaus bezahlt macht. Darum gilt: Kohlenhydratarm leben und zusätzlich noch für genügend Bewegung besorgt sein, das ist das A und O einer gesunden Lebensweise.

    http://aikf.ch/web_detail/d_ern_kohlen_chronisch.htm

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