Hallo BBSzene
Hier habe ich für euch mal das Thema Magnesium /Arten/Anwendung herausgesucht
Ich hoffe ich habe euch damit helfen können, wenn der eine oder andere noch was dazu beitragen will nur raus damit!




Magnesium ist für unseren Körper sehr wichtig, deshalb muss jeder von uns wissen, welche Magnesiumpräparate es gibt. Magnesium ist nicht nur wichtig, damit der Körper funktionieren kann, es tut uns sogar gut. Viele Menschen wissen das Magnesium wichtig ist und sie nehmen es auch als Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Leider gibt es aber sehr viele Magnesiumpräparate und das in unterschiedlichen Verbindungen bei vielen ist die richtige Dosierung unterschiedlich.

Folgendes muss man sich fragen:
Welches Magnesium ist für mich das Beste?
Welches Magnesium hilft mir am besten meinen Magnesiumbedarf zu decken?
Welche Magnesiumverbindung ist für meinen Körper am besten?

Auf was sollte ich achten, wenn ich Magnesium kaufen will?

Möchte man ein Magnesiumpräparat kaufen, sollte man sich folgende Fragen mal stellen:
Wie ist die Bioverfügbarkeit des Magnesiumpräparates?
Wie muss man es dosieren?
Passt es zu mir und meinem täglichem Bedarf?
Kann man damit meine Beschwerden behandeln?
Diese Fragen musst du erst beantworten, damit du erkennst, welches Magnesium das Beste ist, damit du die beste Wirkung erzielen kannst.

Magnesium um den Magnesiummangel zu bekämpfen

Viele Menschen haben einen Magnesiummangel, sie wissen es aber nicht denn sie werden von keinem Arzt darüber informiert. Ein Mangel zeigt sich nicht nur durch Wadenkrämpfe, es gibt viele weitere Symptome.
Das Schlimme an einem Magnesiummangel ist einfach, dass es auch andere Krankheiten auslösen kann, sogar ein Herzinfarkt kann dadurch entstehen.
Besteht ein Magnesiumdefizit, verschlimmern sich bestehende Krankheiten und das macht die Heilung unmöglich.
Folgende Erkrankungen könnten auf einen Magnesiummangel hinweisen:
Depressionen
Menstruationsbeschwerden
Krämpfe
Muskelschwäche
Migräne
Schlafstörungen
Nervosität
Magen-Darm-Probleme
Bluthochdruck
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Chronische Schmerzzustände
Vitamin D Mangel (Magnesium wird für Aktivierung gebraucht)
Diabetes
Schwangerschaftsbeschwerden
uvm.


Man kann sagen:

Ohne Magnesium kein Leben!
Unser ganzer Körper braucht Magnesium, damit er funktionieren kann!

Mit Magnesium kann man viele Erkrankungen verbessern und in einigen Fällen sogar beheben.
Wann ist der Magnesiumbedarf sehr hoch?
Solltest du Medikamente nehmen, musst du wissen, dass sie den Magnesiumbedarf erhöhen. Dazu gehören die Antibabypille, Cortison, Abführmittel, Blutdrucksenker und sogar Medikamente gegen Rheuma. Ich habe hier ein Video dazu gemacht.
Aber auch bei anderen Menschengruppen ist der Magnesiumbedarf sehr hoch:
Schwangerschaft und Stillzeit
Leistungssport
im hohen Alter
hoher Stress
Nierenerkrankungen
Magersucht
Diabetes
wenn der Körper durch viel Aluminium belastet ist ( Aluminium verdrängt Magnesium)
bei der Genesung von Krankheiten
bei Vitamin B1 und B6 Mangel
Aus den oben genannten Gründen kaufen immer mehr Menschen Magnesium, denn Magnesiumpräparate eignen sich sehr gut ein Magnesiumdefizit wieder auszugleichen. Dadurch verschwinden in den meisten Fall viele Beschwerden.
Leider ist reines Magnesium für uns Normalos nicht zu bekommen, der Grund? Es ist hoch explosiv!

Magnesium kaufen, aber welche Verbindung?
Solltest du überlegen Magnesium zu kaufen, dann bekommst du es in Form von verschiedenen MagnesiumVERBINDUNGEN! Das bedeutet, dass dieses Magnesium mit einem anderen Stoff verbunden ist.
Folgende Magnesium Verbindungen gibt es:
1.Magnesiumcarbonat: Magnesium ist hier am Carbonat, dem Salz der Kohlensäure gebunden.
2.Magnesiumcitrat: Magnesium ist hier mit an Citrat, dem Salz der Zitronensäure gebunden.
3.Magnesiumorotat: Magnesium ist hier mit an Orotat, dem Salz der Orotsäure gebunden.
4.Magnesiumglycinat: Magnesium ist hier mit der Aminosäure Glycin gebunden.
5.Magnesiumoxid: Magnesium ist hier mit einem Oxid gebunden, dieses entsteht bei der Verbrennung des Magnesiums.
6.Magnesiumsulfat: Magnesium ist hier an ein Sulfat gebunden, dem Salz der Schwefelsäure.
7.Magnesiummalat: Magnesium ist hier an ein Malat gebunden, aus dem Salz der Apfelsäure.
8.Tri-Magnesium Dicitrat: Bessere Bioverfügbarkeit als Magnesiumcitrat und hat einen pH-Wert von 7 – 8 (basisch bis schwach basisch)

Welches Magnesium hat die beste Bioverfügbarkeit?

Was ist mit Bioverfügbarkeit gemeint? Damit ist gemeint, wie viel vom erhaltenen Magnesium vom Körper aufgenommen und benutzt wird und wie viel der Körper einfach über den Urin ausscheidet.
Zu Magnesium gibt es leider keine Studie die zeigt, welches dieser Präparate oder Magnesiumverbindungen die beste Bioverfügbarkeit hat!
Viele Forscher sind sich einig, dass Magnesiumcitrat die beste Bioverfügbarkeit hat, danach kommt Magnesiumchlorid und danach kommen die anderen Magnesiumverbindungen.
Im Jahr 2012 (von Schlechter et al.) erschien aber eine neue Studie, die zeige das Magnesiumoxid eine bessere Bioverfügbarkeit verfügt und sogar bessere gesundheitliche Auswirkungen hat als Magnesiumcitrat. In der Studie konnte Magnesiumoxid den LDL-Cholesterinspiegel und den Gesamtcholesterinspiegel senken und sogar den Magnesiumspiegel besser erhöhen als Magnesiumcitrat.
Diese Studie zeigt Folgendes sehr gut auf:
Es gibt keinen Beweis dafür, welches Magnesiumpräparat besser oder schlechter ist!
Magnesiumpräparate sollte man nach der persönlichen Anforderung kaufen.

1.Bei Sodbrennen – Magnesiumcarbonat

Dieses Magnesium wird sehr häufig als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Diesem Magnesiumpräparat sagt man eine 30%-Bioverfügbarkeit nach.
Dieses Magnesium hat eine säurehemmende Wirkung, deshalb ist es für Menschen, die an Sodbrennen leiden sehr gut. Magnesiumcarbonat hat erst bei hoher Dosierung eine abführende Wirkung.

2.Gegen Nierensteine und Verstopfung – Magnesiumcitrat

Dieser Magnesiumverbindung sagt man nach, dass sie die beste Bioverfügbarkeit hat. Doch das hat nicht viel zu sagen, dass zeigte die obere Studie ja schon.
Magnesiumcitrat hilft dabei die Darmbewegung zu beschleunigen. Das fördert die Verdauung und führt zu einem leichten Stuhlgang. Diese Eigenschaft tritt schon bei geringen Dosen (ab 150 mg pro Tag) auf.
Das zusätzliche Citrat hilft sogar Nierensteine aufzulösen.

3.Für das Herz-Kreislauf-System – Magnesiumorotat

Dieses Magnesium hat eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Das enthaltende Orotat in dieser Verbindung kann die Energieproduktion des Herzens ankurbeln.
In Russland wird dieses Magnesium als Herz-Kreislauf-Mittel verordnet und das schon seit den 1970er Jahren. Die Wirkung dieser Verordnung wurde schon in verschiedenen Studien bestätigt.
Die beste Wirkung für das Herz wird in Verbindung mit Kalium erzielt. Kalium verstärkt die Wirkung von Magnesium und dessen Resorption in die Zelle.

4.Für besseren Schlaf – Magnesiumglycinat

Diese Magnesiumverbindung ist organisch, dass bedeutet das das hier vorliegende Magnesium an eine Aminosäure (Glycin) gebunden ist. Die Aminosäure schützt die Schleimhäute im Verdauungstrakt vor Reizungen. Bei anderen Magnesiumpräparaten kann zu es Magendrücken oder anderen Beschwerden kommen, was bei Magnesiumglycinat kaum möglich ist.
Da es organisch ist, kann es besser resorbiert werden. Für Menschen mit Reizdarm ist dieses Magnesium am besten geeignet, sie haben sehr große Probleme mit dem Stuhlgang und deshalb ist es bei ihnen nicht so einfach das passende Magnesiumpräparat zu finden.
Auf das zentrale Nervensystem hat Glycin eine sehr interessante Wirkung. Dort wirkt Glycin entspannend und beruhigend. Demzufolge bringt es einen entspannten und besseren Schlaf.
3 Gramm Glycin (zwei klinische Studien) vor dem schlafen gehen reichen aus, damit der Schlaf verbessert wird und dadurch konnte die Schläfrigkeit am Tag reduziert werden.

5.Gegen Magensäure und als Abführmittel – Magnesiumoxid

Diese Form des Magnesiums findet man auch sehr oft im Handel. Die Bioverfügbarkeit dieser Magnesiumverbindung ist sehr umstritten. Sie galt lange als sehr schlecht, doch die oben erwähnte Studie zeigt etwas Anderes, nämlich das diese Verbindung sehr gut sei.
Dieses Magnesiumpräparat kann zum Abführen oder zur Magensäure Reduzierung verwendet werden. Ansonsten gibt es bei dieser Verbindung keine besonderen Vorteile.

6.Abführmittel – Magnesiumsulfat

Magnesiumsulfat ist ein sehr starkes Abführmittel und deshalb wird es häufig bei Fastenkuren verwendet. Aus diesem Grund ist es als Nahrungsergänzungsmittel für jeden Tag nicht geeignet.
Intravenös ist dieses Magnesium am besten geeignet, weil es die höchste Resorptionsquote hat. Diese Magnesiumform wird gerne in der Notfallmedizin verwendet.

7.Verbessert die Laune und lindert Schmerzen – Magnesiummalat

Dieses Magnesiumpräparat ist besonders für Menschen geeignet, die immer müde oder erschöpft sind. Die Salze der Apfelsäure (Malate) haben eine vitalisierende Wirkung und spielen bei der Energieproduktion in unseren Zellen eine große Rolle. Magnesiummalat ist gut bioverfügbar und sehr gut löslich.
Bei der Fibromyalgie gibt es die oben genannten Probleme, diese kann man mit Magnesiummalaten verbessern. Diese Form bekämpft Müdigkeit und Schmerzen.
So die Aussage von Dr. G.E. Abraham.
In seiner Studie bekommen die Probanden 6 Monate lang oral täglich 300 bis 600 mg Magnesium. Diese litten an den Beschwerden der Fibromyalgie. Magnesiummalat zeigte hier eine eindeutige Linderung dieser Beschwerden.

8.Bessere Bioverfügbarkeit als Magnesiumcitrat – Tri-Magnesium Dicitrat

Tri-Magnesium Dicitrat enthält 15 % mehr elementares Magnesium als Magnesiumcitrat, dieses wird nur zu 7 – 8 % vom Körper absorbiert. Außerdem ist Trivial-Magnesium Dicitrat für unseren Verdauung und Körper schonender, da es einen pH-Wert von 7 – 8 hat (neutral bis schwach basisch).
Jetzt kennst du die Eigenschaften der aufgezählten Magnesiumpräparate. Welche Dosis ist die beste?


Welche ist die richtige Dosierung bei Magnesium?

Man sollte 600 bis 1000 mg am Tag Magnesium zu sich nehmen. Das ist aber von Person zu Person verschieden.

Du solltest dazu dein Leben analysieren:
Stress
Sport
Krankheiten
Qualität der Nahrung
usw.

Bei einer hohen Dosis ist es am besten die Dosen auf mehrere Einnahmen täglich zu verteilen. Warum? Weil eine kleine Dosis Magnesium besser resorbiert werden kann.
Nach spätestens 4 Monaten sollte man schon eine Verbesserung erkennbar sein. Bei einigen gesundheitlichen Problemen wie Wadenkrämpfen sollte die Verbesserung nach wenigen Tagen eintreten.

Wann sollte man Magnesium einnehmen?

Bei hohen Dosen Magnesium sollte man die Einnahme auf den ganzen Tag verteilen. Die Idealsten Zeit dafür ist aber der Abend, da das Magnesium eine leicht beruhigende Wirkung hat. Große Dosen sollten nicht auf leeren Magen oder mit fettreichen Mahlzeiten eingenommen werden.

Erzeugt Magnesium Durchfall?

Durchfall kann natürlich auftreten und es ist auch ein typisches Symptom. Doch das ist für Menschen mit Verstopfungen eher ein Vorteil als ein Nachteil.





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