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Hilfe bei schwimm-trainingsplan ergänzed zum kraftsport!?
Hallo,
mache gewöhnlich nur Kraftsport und sehr wenig Ausdauersport. Dies möchte ich jetzt jedoch ändern und da ich ein Schwimmbad im Garten habe möchte ich ein Schwimmtraining zu meinem Programm hinzufügen.
Wie und wann sollte ich nun Schwimmen, damit ich in Kombination zu meinem Kraftsport Muskeln aufbaue und einen "Schwimmer-Körper" aufbaue!? :ratlos:
Das Schwimmbad ist übrigens 8m lang (ich weiß das sind keine Profiverhältnisse) und ich habe ziemlich viel Zeit, habe erstmal 3Mon Semesterferien.
Vielen Dank im Voraus,
Grüße Mike
8m sind nicht geeignet. Wenn Du wirklich schwimmen willst such Dir ein Hallenbad und einen Schwimmlehrer bzw. ein von einem Schwimmlehrer organisiertes Gruppentraining.
Schwimmen ist ein Techniksport wie Golf oder Tennis, im Selbststudium geht da gar nichts. Ich habe mit 30 begonnen zu Schwimmen - mit Trainerin - und bin jetz nach einem Jahr erstmals in der Lage auf Kondition zu trainieren. In einem 8 m Becken könnte ich sicher nicht schwimmen (habs probiert im Hotel - wirst nach 10 Minuten wukki), schwimme ca 2500m/Stunde überleg einmal wieviele Längen das wären, ausserdem ruiniert das Wenden jeden Kondieffekt.
Mindestens 25m, besser 33 ideal 50 sind notwendig - sorry.
@adal
Könntest du einen Schwimmplan posten? Ich möchte in absehbarer Zeit einen Triathlon probiern. Hab zwar die Technik nicht so drauf, soll aber nur ein Probelauf werden um zu sehen wie es mir mit den Wechsel geht.
Danke im Vorraus
Es gibt keinen Schwimmplan für Anfänger. Schwimmen ist ein technischer Sport, es so zu trainieren wie Laufen oder BB wäre falsch. Wer schlecht schwimmt und dann typische Serien wie 5*200 schwimmt, bekommt zwar dicke Arme (und Probleme mit der Schulter) - wird aber im Endeffekt ein geübter schlechter Schwimmer.
Sehr empfehlen kann ich die Bücher und Videos von Total Immersion, ich habe lange Zeit nach dem Buch "Total Immersion, The Revolutionary Way to Swim Better, Faster and Easier" von Terry Laughlin geübt.
Es ist soviel zu sagen zu Schwimmtechnik, nur das Wichtigste das ich mitgenommen hab aus dem buch:
1. Schwimmen ist ein "Skill sport" wie Golf, Tennis etc und nicht ein reiner Ausdauersport wie Rad und Laufen
2. Die nötige Kondition erwirbt ein Schwimmer beim Techniktraining, ein Triathlet am Rad
3. Üb niemals auch nur einen Meter schlechtes Schwimmen bzw. Kämpfen gegen das Wasser - solange die Technik nicht passt nur Technik üben
4. Das Wichtigste Element der Schwimmtechnik ist die Wasserlage (hohe Beine) - diese wird durch Absenken der Brust und nicht durch den Beinschlag kontrolliert (gibt viele Übungen dazu im Buch)
5. Als nächstes sind wichtig lang zu schwimmen (immer ein Arm vor der Schulter), aus der Hüfte zu schwimmen (rollen)
Sind auch Übungsprogramme für Anfänger, Fortgeschrittene etc. drinnen. Übungs- nicht Trainingsprogramme. Von 1000 meter am Anfang sind vielleicht 200 Kraul, der Rest Übungen, Später dann von 2000m 1000 Kraul, erst unter 19 Minuten pro 1000m beginnt das eigentliche Training.
Ich schwimme zur Zeit ca 21 Minuten / 1000m und bin sicher, dass mein Problem nur Technik ist.
Da du auch aus Wien bist, wo kann man eine so ein Techniktraining machen? Ich war vor ein paar Tagen im Schönbrunnerbad. Dort hats Technikkkurse vor Anfänger, usw geggeben. Allerdings weiß ich nicht ob das gut ist oder nicht
Und was blättert man hin?
Stadthalle, immer Dienstags bei der Steiner! Ist echt super - besonders bei Anfängern. Kenne niemanden, der bei der Steiner nicht Kraulen gelernt hätte. Ich bin motorisch echt langsam, aber auch bei mir hats funktioniert (wenn auch nach langer Zeit).
20:00, 10er Block kostet 48EUR, Eintritt auch ca 4,8
Wenn Du noch Infos brauchst: Theo 0664 425 00 70
tach! :winke:
hm, also wenn ihr in richtung triathlon gehen wollt wendet euch an adal :daumen: , sollte es aber in eine etwas andere richtung gehen wäre ich durchaus bereit euch zu helfen :)
mache seit fast 10 Jahren Schwimmsport, steige momentan zwar aufs BB über, bin aber nach wie vor Leistungsschwimmer, nehme auch an national & internationalen Wettkämpfen teil
wenn jemand als eine frage (nicht umbedingt auf triathlon bezogen) hat kann er sich ja mal melden...
:salook:
für alle:
auf [url]www.svl.ch[/url] findet ihr einen interessanten teil über technik etc bez. schwimmen! :daumen:
Also ich bin sicher kein Spitzentriathlet, hab erst mit 30 überhaupt begonnen und bin jetzt 31, also eher ein Anfänger. Triathlonschwimmen und Schwimmen sind tatsächlich etwas anders gelagert, vereinfacht gesagt machen fast alle Schwimmer irgendwelche Kurz- oder Mittelstrecken, die längste reine Schwimmstrecke sind 1500 kraul, das ist gleichzeitig die kürzeste Triathlonschwimmdistanz, wobei es dann noch 40K aufs Rad geht und 10K Lauf ansteht. Daraus ergeben sich folgende Differenzen:
1. Der Schwimmstil des Schwimmers ist auf Tempo angelegt (starke Beine, schnellstes Verhältnis aus Zuganzahl und Länge des Zuges), der Triathlet versucht meist mit grösster Effizienz zu schwimmen (Beine nur zum Stabilisieren, Lange Züge) Bei den neuen Windschattenrennen müssen allerdings auch Triathleten lernen Gas zu geben
2. Im Training kann der Schwimmer alle anstrengenden Einheiten im Schwimmen machen. Daher wenn der Körper 3 intensive Trainings pro Woche verträgt, wird der Schwimmer zB Mo/Mi/Fr ein tempotraining machen, der Triathlet wird maximal 1 Training pro Woche (ausser in Schwerpunktwochen) intensiv schwimmen, er muss ja noch intensiv laufen und vor allem Radln. Triuathleten verwenden oft das Schwimmen für die Regeneration (leichtes techniktraining, gleiten fürs Wassergefühl)
3. Fürs Schwimmen entscheiden anaerobe Fähigkeiten und Kraftausdauer, fürs Triathlonschwimmen Ausdauer und eingeschränkt Kraftausdauer. Die Fähigkeit anaerob noch immer technisch sauber zu schwimmen ist für den Schwimmer notwendig, für den Triathleten (ausser in Windschattenrennen) kontraproduktiv, jede Sekunde die man anaerob ist kostet danach am Rad wertvolle Zeit.
Natürlich gibt es auch Exschwimmer im Triathlon bzw. Langdistanzschwimmer (5km aufwärts), da siehts schon anders aus ...
um mal auf die ursprüngl frage zurückzukommen:
[quote]Wie und wann sollte ich nun Schwimmen, damit ich in Kombination zu meinem Kraftsport Muskeln aufbaue und einen "Schwimmer-Körper" aufbaue!?[/quote]
schwimmen fördert stark die regeneration.einfach mal locker unterm aeroben bereich schwimmen, an nicht trainingstagen,Leistungsschwimmer haben z.B auch eine stark erhöhte Regenerationsfähigkeit, "unser" Rekord (von EINER von uns, vor den deutschen, glaub ich) war 11 Wassereinheiten und 6 Kraftraum Einheiten, PRO WOCHE!!!!!!Glaub kaum dass das hier viele hinkriegen würden :)
wer in richtung leistung tendiert und wirklich was erreichen will sollte schon 6 wassereinheiten und 3 krafteinheiten machen.leistungsorientiert nicht immer nur auf technik und wasserlage, schwimmerisch gesehen ist es fast unmöglich zu sagen, okay ich mach nun nur auf technik und danach auf ballern, die mischung machts!
Hallo.
Wie sieht den dann so ´ne Schwimmeinheit aus?
Zeit? Distanz? etc.
Kann mir momentan nichts unter einer Schwimmeinheit vorstellen.... :ratlos:
Danke
mfg T.
@adal
Wieviel Einheiten braucht man ca. bis man das Training merkt bzw sich schneller wird.
Wieviel solcher Trainingseinheiten hast du gebraucht? Ich bin genauso wie du motorisch langsam, was man an schlechter Koordination merkt.
Besser wirds schnell, bei mir hats ca 1 Jahr gedauert - vielleicht 30 Steiner Trainings und sicher 40-50 Trainings nach dem total immersion Buch, bis ich einen ordentliches Schwimmgefühl bekommen hab.
Bin motorisch leider auch sehr langsam (vergess aber dafür nichts gelerntes), bei einigen hats nach 6 Wochen hingehaut. Schwimmen ist 90% Technik und Wassergefühl (bei Anfängern 99%, bei Profis 50-60%), jedes falsche "Training" schadet dem Schwimmen mehr als es nützt. Wer Schwimmt um dicke Arme zu kriegen, braucht die ganze Technik nicht, das Ziel der Technik ist es ja zügig aus der Hüfte zu schwimmen, wobei dann Arme und Schultern gar nicht mehr so stark belastet werden. (Wie beim Tennis, da geht auch nichts aus der Schulter oder dem Arm sondern aus der Hüfte).
Je jünger man ist, desto schneller gehts, je weniger man vorher falsch gelernt hat ...
@Mike
vergiß den Minipool. Habe auch einen 10m Pool im Garten und kann zwar eine Menge interessanter Dinge erfinden - und mach sie auch - die anstrengend sind (wie z.B. 10 Bahnen Delphin auf Zeit) aber die Wenden bringen dich ja schon fast durchs ganze Becken, so drop it, taugt nur für "Konditionsgymnastik".
Man muß beim Schwimmen seine Ziele klar definieren und anstreben. Mit den Schwimmern die während der entscheidenden Wachstumsphase von Lunge und Herz so zwischen 9-15 jahren durchtrainiert haben, wird man als Spätstarter nie mithalten können. Diese physiologische Anpassung ist nicht aufholbar, auch nicht wenn man wie ich mit 16/17 anfängt und an der Uni weitertrainiert. Aber "relativ gute" triathlontaugliche Langstreckenzeiten sind erreichbar. Dazu unterschreibe ich alles was Adal weiter oben über die Technik sagt. Man muß lernen, zu fühlen wie man so effektiv wie möglich durchzieht und eine gute Wasserlage haben, dann kommt eigentlich noch die Saltowende hinzu wenn man auf Zeit schwimmt. Und noch eine Ermunterung, es ist nicht so monoton wie man denkt wenn man erstmal dabei ist. Intervalltraining und Zwischenzeiten bei langen Strecken könen motivieren, der Trainingseffekt für Herz- Kreislauf ist enorm und insbesondere die Kraftausdauer in Lat und Trizeps wächst gigantisch. Für BBler ist gut,daß das Gewicht kaum eine Rolle spielt und man bei Vermeidung langer schneller Ausdauertrainings zugunsten von Intervalltraining super Fettverbrennen. Allerdings dürften viele "schwere Jungs", die wegen ihrer Schulter und Nackenmuskulatur Mühe haben, die Decke zu streichen, auch beim Kraulen (nur davon rede ich weil die effektivste und wichtigste Schwimmart) Probleme haben. Die können 10m sprinten, aber 25 packen sie schon nicht mehr sauber.
Also ran, perfekte Schwimmbrille gekauft und ab ins Bad oder an den See (ok wenn man Distanzen kennt und erfahrener ist), aber die Technik muß sich einschleifen, hat mich so ca. 1 jahr gekostet mit Saltowende (gleich mitüben!). Damit kam ich bei 2-3 mal Training (ca.2,5-3km, nur zum Vergleich:Leistungsschwimmer machen ca. 10-14km 6mal die Woche) auf 14min/km und 58sek/100m, sehr lahm für einen echten Schwimmer, aber ich war stolz drauf, heute pack ich gerade noch 17min, trainier aber nicht mehr sondern machs nur zum Ausgleich.
Schlüsselwörter: Schwimmen, Technik, Schwimmer, Zeit, Training, Anfänger, Rad, Schulter, Woche, Tennis, Hüfte, Leistungsschwimmer, Arme, Buch, Minuten, Triathlet, Beine, Steiner, Trainings, Körper
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