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Steroide.

Kurzbeschreibung "Steroide."
Steroide im Kraftsport
Bodybuilding-und Kraftsportstars geben ihre Geheimnisse preis: Schockierende Berichte über unvorstellbare Dosierungen und Kombinationen von Wachstumshormon, IGF-1 und Steroiden. Dieses Buch zeigt, wie die Bodybuilding-Profis Steroide wirklich einsetzen. Internationale Champions erzählen in eigenen Worten, wie sie Hormone und andere Medikamente zum Masseaufbau und in der Wettkampfvorbereitung anwenden. Erfahren Sie aus erster Hand, welche Steroide und Kombinationen bei ihnen am besten gewirkt haben und welche Medikamente nicht mehr verwendet werden. Sie erfahren zudem anschaulich, welche Nebenwirkungen einige dieser Champions in Kauf genommen haben! Trotz Dopingtests sind anabole Steroide noch immer das Frühstück der Champions.
Fakt ist: Steroide und Bodybuilding sind schon lange untrennbar verbunden. Nach ersten freimütigen Bekenntnissen in den Fünfziger und Sechziger Jahren ist das Thema heute vielen Sportstars zu heiß. Wer redet, riskiert nicht nur seinen guten Ruf, sondern auch die Aberkennung seiner Titel und Medaillen. Larry Scott, Mr. Universe 1966, hatte seinerzeit noch auf der Wettkampfbühne offen zugegeben, anabole Steroide einzusetzen. Auf die Frage Sagen Sie uns ehrlich, haben Sie schon Steroide genommen? antwortete er frei heraus: Sicher. Macht das nicht jeder? Das ist heute normaler Bestandteil des Bodybuildings in den Staaten... (vgl. Wayne, Rick: Muscle Wars, St. Martins's Press, New York 1985).
Um den westlichen Athleten ein besseres Abschneiden bei Wettkämpfen gegen die Sowjets zu ermöglichen, die Testosteron einsetzten, und um die Nebenwirkungen des Testosterons abzuschwächen Akne, Haarausfall, Prostatavergrößerung und Hodenschrumpfung, half Dr. Ziegler der Pharmafirma CIBA [im Jahr 1956] bei der Entwicklung von Dianabol, generisch Methandrostenolon. Dianabol, in Fitness-Studios als D-Bol bekannt, war die amerikanische Antwort auf normales Testosteron... (Voy, Robert: Drugs, Sports And Politics, Leisure Press, Champaign IL 1991, S. 9) Viele Spor
tler, die Medikamente mißbrauchen, haben das zur Perfektion getrieben. Diejenigen, die zum Beispiel anabole Steroide einsetzen, verbringen teilweise Stunden damit, die maximale Dosierung herauszufinden. Von der praktischen Seite her gesehen wissen viele Dopingsünder mehr über diese Medikamente als die besten Ärzte unserer Nation... (Isetts, Brian: Preparing Community Educational Presentations on Ergogenic Drug Use, in: American Journal Of Hospital Pharmacy 46/1989, S. 2029)
Solange dem Sieg so viel Bedeutung beigemessen wird ... kann kein gesundheitliches oder rechtliches Risiko die ... Verwendung leistungssteigernder Medikamente stoppen... (Wright, James E.; Cowart, Virginia S.: Anabolic Steroids Altered States, Benchmark Press, Carmel IN 1990, S. 184)
Auszug aus Steroide. von Judd Biasiotto, Stephan Korte, Klaus Arndt. Copyright © 1997. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Der Kampf gegen Doping im Spitzensport ist schon im Ansatz verloren. Er kann ebensowenig gewonnen werden, wie der amerikanische War on Drugs(r) (trotz hohen Aufwands haben nie zuvor mehr Drogen die USA erreicht als heute) oder der Kampf gegen Alkoholmissbrauch (wiederum liefern die Amerikaner ein trauriges Beispiel dafür mit der Einführung der Prohibition in den 30er Jahren. Noch nie wurde in den USA mehr getrunken als damals). Wo ein Wille ist, wird sich immer auch ein Weg finden. Auch ein trauriger Nebeneffekt dieser verlorenen Kämpfe(r) lässt sich auf das Thema Doping übertragen. Ebenso wie der War on Drugs(r) den Aufstieg der mächtigen Drogenkartelle in Südamerika förderte und die Prohibition das Entstehen der Mafia, so ist auch mit der Ächtung anaboler Steroide ein weltumspannender Schwarzmarkt entstanden, der verbrecherischen Organisationen ein lukratives Betätigungsfeld bietet. Verloren haben dabei nicht nur die Dopingbekämpfer, sondern auch die Sportler, die zur Beschaffung von Steroiden heute gezwungen sind, sich in ein kriminelles Umfeld zu begeben. Doch selbst wenn man den Kampf gegen Doping im Spitzensport verloren gibt, so kann doch ein weit wichtigerer Kampf gewonnen werden: Der gegen Doping im Breitensport. Ohne Zweifel dienen Spitzensportler hier als Vorbild. Wenn es aber gelingt, dem Breitensportler die Konsequenzen von Megadosen anaboler Steroide aufzuzeigen, wenn man - ohne wenn und aber - aufklärt und deutlich macht, dass für den Sieg auf höchster Ebene ein hoher Preis gezahlt werden muss, dann werden hoffentlich viele ihre sportlichen Ziele noch einmal überprüfen und zu dem Schluss kommen, dass sich der Einsatz von Steroiden nicht lohnt. Und wenn in anderen Fällen nur erreicht wird, dass der betroffene Sportler verantwortungsvoller mit diesen starken Medikamenten umgeht, kleinere Dosierungen wählt und vielleicht die Betreuung eines Arztes sucht, um das Gesundheitsrisiko so gering wie möglich zu halten, dann wäre auch das als Erfolg zu verbuchen. In den Interviews der Kapitel 3-10 wurde nach Möglichkeit jeweils der exakte Steroidplan des betreffenden Sportlers erwähnt. Natürlich wird das Sportärzten und Sportfunktionären missfallen. Doch die Autoren sind der Meinung, dass nur rückhaltlose Aufklärung zu einer Lösung des Steroidproblems im Sport beitragen kann. Schon 1990 schrieben Tricker und Cook: ...es ist wichtig, die Sportler so umfassend wie möglich aufzuklären über die Medikamente, die heute im Sport Verwendung finden. So sind sie besser in der Lage, verantwortungsvolle und gesundheitsunschädliche Entscheidungen zu treffen. Als Konsequenz müssen diese Entscheidungen auf den besten Informationen basieren, die wir zur Verfügung stellen können...(r) Es soll aber an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass wir ausdrücklich von einer Anwendung der geschilderten Steroidprogramme abraten. Dem in dieser Hinsicht interessierten Sportler geben wir zu bedenken, dass sich unserer Meinung nach alle interviewten Sportler einer ausgeprägten, vermutlich genetisch bedingten, Toleranz gegenüber anabolen Steroiden erfreuen. Ihre Dosierungen können bei jedem anderen sehr ernste Gesundheitsschäden verursachen. Abgesehen davon ist die Frage von Spätschäden noch immer offen.(r)
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