Vitamine

Vitamine wirken im menschlichen Körper als Coenzyme, das heißt, sie sind unerlässlich für viele enzymatische Vorgänge. Sie unterstützen Enzyme bei einer Vielzahl katalisatorischer Umwandlungsprozesse. Es gibt fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Die täglich benötigte Menge mancher Vitamine ist bislang nicht genau bekannt, allerdings gibt die DGE (Deutsche Gesselschaft für Ernährung) Mindestmengen pro Tag an, Diese Mengen basieren auf experimentellen Studien.

Fettlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine

Weitgehend unerforschte Vitamine

 

 

 


Fettlösliche Vitamine


Vitamin A (Retinol)

reguliert das Wachstum von Knochen, beeinflusst die Fortpflanzung und ist am Sehvorgang beteiligt, erhöht die Widerstandskraft des Immunsystems. Ein Mangel macht sich durch unelastische Haut bemerkbar, sowie Bindehauterkrankungen und Nachtblindheit.

Beste Wirkung entfaltet es mit dem B Komplex, D, E, Kalzium, Phosphor und Zink.

Vorkommen: Aprikosen, gelbe Pfirsiche, Blätter von grünem Gemüse, Karotten, Milch, Leber, Butter.

Empfehlung der DGE: 1,1 mg
Optimale Dosis: 3,3 mg
Maximale Dosis: 8,2 mg

Der körpereigene Vorrat in der Leber reicht für Monate bis 2 Jahre.

Vitamin-A-Gehalt in ausgewählten Nahrungsmitteln
Nahrungsmittel Vitamin-A-Gehalt (IE/100g)
Fischleberöl 75000
Rinderleber, roh 20000­50000
Butter 2000­3500
Milch, pasteurisiert 100­300
Käse 500­1000
Eier, gekocht 150­500
Hering, in Dose 200


 


Vitamin E (Tocopherol)

ist Bestandteil aller Zellmembranen, die genaue Wirkung ist jedoch weitgehenst unbekannt.
Neue Studien zeigen, dass es kein so starkes Antioxidans ist, wei bisher angenommen. Es steigert die Wirksamkeit von Vit. A. Es verhindert Blutgerinnsel und löst bestehende auf. Wirkt gegen Erschöpfung. Senkt den Blutdruck. Es hat einen positiven Einfluss auf Muskelkater und ermöglicht schnellere Regeneration. Ein Mangel resultiert in der Schädigung von Zellen, in erster Linie der der roten Blutkörperchen. Entzündungen im Gelenk-, Knorpel- und Bindegewebebereich sind eine beobachtete Folge eines Mangels. Wieterhin kommt es zu Muskelschwund.

25 µg Selen auf 20 I.E. Vit. E steigern die Wirkung.

Feinde: Hitze, Kälte, Sauerstoff, Eisen, Chlor.

Vorkommen: Öle: Weizenkeim, Mais, Soja, Margarine, Butter, Rosenkohl, Nüsse, gr. Blattgemüse, Spinat, Vollweizen, Vollkornflocken, Eier.

Empfehlung der DGE: 12 mg
Optimale Dosis: 300 mg
Maximale Dosis:


 


Vitamin K (Phyllochinon=K1, Menachinone=K2, Menadion=K3)

Ist wichtig für die Blutgerinnung, weil es die Bildung von Prothrombin fördert. Ein Mangel ist praktisch unmöglich, da es in aureichender Menge in allen grünen Pflanzen vorkommt, K1 wird aus pflanzlichen Stoffen aufgenommen, K2 wird durch Darmbakterien hersgestellt, K3 ist eine synthetische in Deutschland nicht mehr verwendete Substanz.

25 µg Selen auf 20 I.E. Vit. E steigern die Wirkung.

Feinde: Hitze, Kälte, Sauerstoff, Eisen, Chlor.

Vorkommen: Spinat, Blumenkohl, Tomaten, Fleisch, Joghurt
.
Empfehlung der DGE: 70 µg
Optimale Dosis: 100 µg
Maximale Dosis: 500 µg

Der körpereigene Vorrat reicht für mehrere Wochen.

Vitamin-K-Gehalt in ausgewählten Nahrungsmitteln (nach Corrigan u. Mitarb.)
Nahrungsmittel Vitamin-K-Gehalt (µg/100g)
Frauenmilch 3
Kuhmilch (Rohmilch) 2
­ 3,5% Fett 3,7
­ 1,5% Fett 1,6
­ entrahmt 0,1
Hühnerei 45
Butter 60
Maiskeimöl 50
Sonnenblumenöl 500
Dorschleber 100
Huhn (Brathuhn) 300
Muskelfleisch (Rind, Schwein) bis 200
Kalbsleber 150
Rinderleber 300
Schweineleber 600
Hafer (Korn) 50
Mais (Korn) 10
Weizen (Korn) 17
Weizenkleie 70
Nahrungsmittel Vitamin-K-Gehalt (µg/100g)
Blumenkohl bis 3000
Bohnen (grün) 290
Erbsen (grün) bis 300
Karotten 10
Kartoffeln 80
Kohl (grüne Blätter von Weißk., Grünk.) bis 400
Kopfsalat 200
Pilze (Champignons) 17
Rosenkohl 1000
Rotkohl bis 300
Sauerkraut 1540
Sojabohnen (Samen) 190
Spargel 40
Spinat bis 3000
Tomaten (grün) 800
Tomaten (reif) bis 400
Erdbeeren 100
Hagebutten 100
Luzerne bis 3200

 

 


Vitamin D (Calciferol, Ergocalciferol)

ist eigentlich kein Vitamin, sondern ein Hormon, es ist sehr wichtig für Wachstum und Erhaltung der Knochen. Die Entstehung der beiden Komponenten D2 und D3 ist von der UV-Licht Einwirkung auf der Hautoberfläche abhängig. Mangel aufgrund des großen Vorkommens in folgenden Nahrungsmitteln selten. Mit A und C (ACE-Vitaminpräparat) wirkt es positiv gegen und bei Erkältung.

Beste Wirkung mit A, C. Cholin, Kalzium und Phosphor.

Feinde: Smog (verringerte Umwandlung in der Haut).

Vorkommen: Milchprodukte, Eier, Pilze, Meeresfische, Lebertran, Fisch.

Empfehlung der DGE: 5 µg
Optimale Dosis: 20 µg
Maximale Dosis: 125 µg

Vitamin-D-Gehalt in ausgewählten Nahrungsmitteln
Nahrungsmittel Vitamin-D-Gehalt (µg/100g)
Aal 90
Hering 30
Andere Fischsorten <30
Fleisch <10
Käse <1
Milchprodukte <1

 

 

Wasserlösliche Vitamine


Vitamin C (Ascorbinsäure)

ist wichtig für die Immunabwehr, den Knochenbau, die Zähne, die Blutgefäße und das Bindegewebe. Es ist wichtig für die Proteinbiosynthese, sowie die Kollagensynthese. Es ist eines der hochwirksamen Antioxidansien. Es beschleunigt jede Art von Heilung, wirkt vielen Krebsarten entgegen und senkt den Cholesterinspiegel, sowie den Blutdruck. Ein Mangel entsteht durch das Fehlen von Obst und Gemüse in der Nahrung. Da eine Zigarette 25 - 100 mg zerstört, brauchen Raucher ein Vielfaches an Vit. C. Bodybuilder, die durch Steroide eine Minderung des Abwehrsystems erfahren, nehmen erfolgreich Megadosen von mehreren Gramm ein, oft in Form von Depotkapseln, um eine gleichmäßige Abgabe zu garantieren. bei Erkältung wird durch Gabe von 1 g der Histaminspiegel gesenkt, der für laufende Nase und tränende Augen verantwortlich ist.

Beste Wirkung mit Bioflavonoiden, Kalzium und Magnesium.

Feinde: Kochen, Hitze, Licht, Sauerstoff, Rauchen.

Vorkommen: Orangen, Zitronen, Johannesbeere, Kiwi, Erdbeeren, Paprika, Broccoli, Kartoffeln.

Empfehlung der DGE: 75 mg
Optimale Dosis: 400 mg
Maximale Dosis: 4 g

Die natürliche Körperreserve reicht für bis zu 6 Wochen.

Vitamin-C-Gehalt ausgewählter Nahrungsmittel
Lebensmittel Vitamin-C-Gehalt (mg/100g)
Obst
Apfelsinen 50
Apfelsinensaft, frisch gepreßt 52
Acerola, roh 1500
Erdbeeren 62
Hagebutten, roh 1250
Johannisbeeren, schwarz 189
Kiwi 100
Sanddornsaft 266
Zitronensaft 51
Gemüse
Blumenkohl, gekocht 45
Broccoli, roh 110
Grünkohl, gekocht 75
Kartoffeln, gekocht 14
Kohlrabi, gekocht 43
Paprika, roh 140
Paprika, gedünstet 105
Rosenkohl, gekocht 87
Rotkohl, roh 50
Weißkohl, roh 47




Vitamin P (Vitamin-C-Komplex: Bioflavonoide, Citrin, Rutin, Hesperidin)

Kräftigt die Kapillargefäße und unterstützt die Wirkung von Vitamin C, verhindert ebenfalls die Zerstörung dessen durch Oxidation. Hilfreich bei blauen Flecken und Zahnfleischbluten, sowie bei Behandlung von Ödemen.

Beste Wirkung mit Vitamin C.

Feinde: Wasser, Kochen, Hitze, Licht, Sauerstoff, Rauchen.

Vorkommen: Die weiße Haut und die Trennhaut bei Zitrusfrüchten, Aprikosen, Buchweizen, Brombeeren, Kirschen und Hagebutten.

Empfehlung: Pro 500 mg Vit. C mind. 100 mg Vit. P



Vitamin B1 (Thiamin)

ist wichtig für den Energiestoffwechsel. Es hat eine Schlüsselfunktion bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Blutzucker. Sorgt für eine normale Funktion der Muskeln und des Herzens. Hat positiven Einfluß auf das Nervensystem und die Stimmung.

Beste Wirkung mit dem B-Komplex, in gleichen Teilen mit B2 und B6.

B1 wird durch Kochen zerstört, Koffein und Alkohol mindern die Wirkung.

Vorkommen: Milch, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Schweinefleisch, Sojabohnen, Eigelb, Fisch, Gemüse. Es hat leicht harntreibende Wirkung.

Empfehlung der DGE: 1,6 mg
Optimale Dosis: 10 mg
Maximale Dosis:

Die natürliche Körperreserve reicht für 1 Woche.

Thiamingehalt ausgewählter Lebensmittel, bezogen auf Gewicht und Energiegehalt
Lebensmittel Thiamingehalt

(mg/100g) (mg/100kcal)
Milch, Milchprodukte 0,03­0,05 0,1
Schweinefleisch 0,7­0,9 0,5
Rindfleisch 0,07­0,1 0,07
Huhn 0,06­0,1 0,1
Leber 0,3 0,2
Cerealien 0,2­1,0 0,03­0,2
Vollkorn, Haferflocken 0,3­0,5 < 0,1
Spargel 0,2 0,8
Spinat, Grünkohl 0,2 0,4
Bohnen, Linsen, Erbsen 0,1­0,3 0,2
Wal-, Hasel-, Cashewnuß 0,5 < 0,1
Kartoffeln 0,1 0,1

 



Vitamin B2 (Riboflavin, Vitamin G)

spielt eine wichtige Rolle bei der coenzymatischen Verwertung von KH, Proteinen und Fetten. Es ist gut für haut, Haare und Nägel. Ein Mangel macht sich in einer schlechteren Verwertung dieser bemerkbar. Ferner in Entzündungen der Haut und der Schleimhäute (Risse in Mundwinkeln).

Beste Wirksamkeit mit dem B-Komplex, vor allem B6, B3 und C.

B2 wird durch Lichteinwirkung zerstört, Alkohol, Sulfonamide und Östrogen mindern die Wirkung.

Vorkommen: Milch, Leber, Schweinefleisch, Eier, Pilze, Käse, Niere, Eier, Fisch, Joghurt, Bohnen.

Empfehlung der DGE: 1,6 mg
Optimale Dosis: 3,5 mg
Maximale Dosis:

Die natürliche Körperreserve reicht für 1 Monat.

Riboflavingehalt ausgewählter Lebensmittel
Lebensmittel Riboflavingehalt (mg/100g)
Milch, Milchprodukte 0,15­0,2
Käse 0,2­0,6
Eier 0,3
Leber 2,5­3,5
Schweinefleisch 0,2­0,3
Huhn 0,2
Fisch 0,1­0,4
Spargel, Broccoli, Rosenkohl 0,2
Spinat, Avocado 0,15
Obst <0,1
Cerealien 0,2
Brot 0,1­0,2
Walnüsse 0,1
Schokolade (Vollmilch) 0,4
Hefe 5,4
Haselnüsse, Cashewnüsse >0,2

 



Vitamin B3 (Niacin, Nicotinsäure, Niacinamid, Nicotinsäureamid)

ist im Verbund mit B1 und B2 für die Zellatmung notwendig. Sehr wichtig für die herstellung von Sexualhormonen, Cortison, Thyroxin und Insulin. Positive Auswirkung auf den Cholesterinspiegel und zu hohen Blutdruck. Hilft beim Fettstoffwechsel. Unter Zuhilfenahme der Aminosäure Tryptophan kann der Körper B3 selbst herstellen, jedoch nur, wenn B1, B2 und B6 vorhanden sind.

Sulfonamide, Alkohol, Schlafmittel und Östrogen mindern die Wirkung.

Vorkommen: Leber, Fisch, Vollkornprodukte, Milch, Bierhefe, Eier, mageres Fleisch.

Empfehlung der DGE: 18 mg (mask) / 15 mg (fem)
Optimale Dosis: 20 - 30 mg
Maximale Dosis: 30 mg

Durchschnittliche Niacingehalte und Niacin-Nährstoffdichte in ausgewählten Nahrungsmitteln (nach Bundesgesundheitsamt)
Nahrungsmittel Niacingehalt (mg/100g) Niacinnährstoffdichte
(mg/1000kcal)
Fleisch
Schweinefleisch 4,5 25,7
Rindfleisch 5,2 25,8
Kalbfleisch 5,8 37,6
Kaninchenfleisch 8,0 55,8
Huhn 8,1 32,6
Rinderleber 14,5 107,1
Schweineleber 15,0 94,3
Fisch
Kabeljau 2,1 24,4
Forelle 3,2 27,6
Hering 3,8 29,1
Lachs 7,2 34,4
Milch, Milchprodukte
Vollmilch 0,1 1,5
Frischkäse 0,1 0,5
Emmentaler Käse 0,2 0,5
Camembert 1,0 3,0
Gemüse
Blumenkohl 0,4 18,8
Kopfsalat 0,4 29,9
Chicoree 0,5 37,9
Möhren 0,6 21,4
Broccoli 0,7 26,8
Kartoffeln 1,2 6,0
Grünkohl 1,4 46,8
Erbsen 1,7 49,0
Obst
Äpfel 0,2 4,1
Erdbeeren 0,5 15,4
Bananen 0,6 6,8
Pfirsiche 0,9 21,4
Getreideprodukte
Reis, geschält 0,5 4,1
Weizenmehl, Type 404 0,8 2,2
Haferflocken 1,0 2,6
Reis, ungeschält 1,5 13,9
Roggen, Vollkorn 1,7 5,4



Vitamin B5 (Panthothensäure, Panthenol, Kalziumpantothenat)

wirkt zentral im Stoffwechselprozess von KH, Proteinen und Fetten. Wird für die Synthese von Cholesterin und Nachfolgehormonen benötigt (Nebennieren). Wichtig für die Umwandlung von Fetten und Zucker in Energie. Notwendig für die Verwertung von PABS und Cholin.

Sollte mit B-Komplex aufgenommen werden.

Feinde: Hitze, Koffein, Sulfonamide, Schlafmittel, Östrogen, Alkohol.

Vorkommen: alle Lebensmittel, Leber, Eigelb, Milch, Gemüse.

Empfehlung der DGE: 6 mg (genauer Wert unbekannt)
Optimale Dosis: 10 mg
Maximale Dosis: 10 mg

Vorkommen von Pantothensäure in frischen Nahrungsmitteln
Nahrungsmittel Pantothensäuregehalt (mg/kg)
Muskelfleisch 4­6
Leber (Rind, Schwein) 60­80
Nieren (Rind, Schwein) 30­40
Hirn (Rind, Schwein) 25
Milch (Mensch, Kuh, Ziege) 2,4­4,9
Eier 13
Eigelb 35
Hering 10
Heilbutt 2
Austern 5
Obst 0,7­2,5
Gemüse 2­6
Wein 0,6­0,4

 



Vitamin B6 (Pyridoxin)

ist für den Aminosäurenstoffwechsel wichtig, also für den Bodybuilder in ausreichender Menge unerlässlich. Es vermindert ebenfalls Muskelkrämpfe.
Vorkommen: Weizenprodukte, Mais, Fleisch, Eidotter.

Empfehlung der DGE: 2 mg
Optimale Dosis: 7 mg
Maximale Dosis:

Sportler benötigen mehr B6, weil Sie eine erhöhte Proteinaufnahme haben.

Die Körperreserve beträgt 1 Monat.

Vitamin-B6-Gehalt ausgewählter Nahrungsmittel
Nahrungsmittel Vitamin-B6-Gehalt (mg/100g)
Huhn 0,3­0,6
Leber 0,9
Fisch 0,3­0,8
Schweinefleisch 0,3­0,5
Milch, Milchprodukte <0,1
Cerealien 0,3
Reis 0,1­0,5
Brot 0,1­0,2
Bohnen 0,1­0,6
Broccoli, Mais 0,2
Pilze 0,1­0,2
Spinat, Kartoffeln 0,3
Avocado 0,4
Tomaten 0,1
Obst <0,1
Walnüsse 0,78
Erdnüsse 0,4

 


Vitamin B9 (Folsäure, Folacit, Folat, Vitamin M, zum B-Komplex gehörig)

ist nur vitaminähnlichen Charakters und ist für Wachstum, Zellteilung sowie Produktion von DNS un RNS wichtig. Notwendig für verwertung von Aminosäuren und Zucker. Beim Mangel kommt es zu Störungen des Zellstoffwechsels (->Anämie). Hat positiven Einfluss auf die Haut, in Zusammenarbeit mit B5 und PABS (Paraaminobenzsäure) gegen graues Haar wirksam.

Sollte mit B12 aufgenommen werden.

Feinde: Wasser, Sulfonamide, Sonnenlicht, Östrogen, Hitze.

Vorkommen: Leber, Nieren, Spinat, Spargel, Karotten, Eigelb, Zuckermelonen, Aprikosen, Kürbis, Avocado, Bohnen.

Empfehlung der DGE: 150 µg
Optimale Dosis: 400 µg
Maximale Dosis: 800 µg

Die Körperreserve reicht für mehrere Monate.

Folsäuregehalt ausgewählter Nahrungsmittel
Lebensmittel Folsäuregehalt (µg FÄ* pro 100g)
Fleisch und Eier
Rinderleber, gegart 242
Schweineleber, gegart 88
Hühnereigelb 70
Getreide, Getreideprodukte
Roggenvollkornmehl 38
Weizenvollkornmehl 31,4
Weizenkeime 304
Weizenkleie 164
Gemüse, Salat, Nüsse
Broccoli, frisch 59,8
Endivie (Escariol) 17,8
Grünkohl, frisch 47,2
Rosenkohl, frisch 71,6
Spargel, frisch 73,2
Blattspinat, frisch 55,6
Wirsing, frisch 66
Erdnüsse, geröstet 36
Walnüsse, frisch 54
* Freie Folsäureäquivalente

 



Vitamin B12 (Cobalamin, Cyanocobalamin)

ist nötig für die Synthese von DNS und zur Bildung roter Blutkörperchen. Schützt vor Herzinfarkt durch Abbau der AS Homocystein. Hilft bei der Verwertung von EW, KH und Fetten. Hat posotiven Einfluß auf Gedächtnis, Konzentration und Gleichgewicht. Ein Mangel resultiert in Anämie (Blutarmut) und neurologischen Störungen.

Muss zusammen mit Kalzium aufgenommen werden, um zu wirken.

Wird durch saure und alkalische Stoffe, Wasser, Sonnenlicht, Alkohol, Schlafmittel und Östrogen zerstört.

Vorkommen: Alle Fleischsorten, Leber, Eier, Käse. Milch, Fisch.

Empfehlung der DGE: 3 µg
Optimale Dosis: 6 µg
Maximale Dosis: 1000 µg

Die Reserve beträgt mehrere Jahre.

Vitamin-B12-Gehalt in ausgewählten Nahrungsmitteln
Nahrungsmittel Vitamin-B12-Gehalt (µg/100g)
Hefe 20,0
Rindernieren 31,0
Rinderleber 70,0
Kalbsherz 11,0
Leberwurst 15,7
Milch 1,5
Eier 2,5
Käse 1,6­2,5

 


Vitamin B13 (Orotsäure, Kalziumorotat)

sorgt für die Verwertung von B9 und B12. Beugt best. Leberproblemen vor und hilft bei multipler Sklerose.

Sollte mit dem B-Komplex aufgenommen werden.

Wird durch Sonnenlicht und Wasser zerstört.

Vorkommen: Wurzelgemüse, Molke, Milch, Käse, Leber.

Empfehlung: Keine, da Bedarf unbekannt.


Vitamin B15 (Pangamsäure, Dimethylglycyl, DMG)

Umstritten, ob Vitamin. Verlängert die Zelllebensdauer, beschleunigt die Erholung nach Erschöpfungszuständen. Reduziert den Cholesterinspiegel und schützt vor Leberzirrhose. Hilft bei der Proteinsynthese.

A und E steigert die Wirkung.

Wird durch Sonnenlicht und Wasser zerstört.

Vorkommen: Bierhefe, unpolierter Reis, Vollkorn, Kürbiskerne, Sesamsamen.

Empfehlung: 50-150 mg nach Mindell. Sportlern wird eine Zugabe von 50 mg zum Frühstück und zum Abendessen empfohlen.


Biotin (Vitamin H, Coenzym R, zum B-Komplex gehörig)

Erforderlich für die Synthese von Vit. C. Wichtig für die Synthese von Fetten und Proteinen. Lindert Muskelschmerzen und Hautausschlag. Positive Wirkung bei Glatze und Grauwerdung der Kopfhaare. Ein Mangel resultiert in Erschöpfung, gestörtem Fettstoffwechsel, Haarausfall, Depressionen. Kann durch Darmbakterien vom Körper selbst hergestellt werden.

B2, B3, B6 und A steigern die Wirksamkeit.

Rohe Eier verhindern die Aufnahme. Wasser, Alkohol, Sulfonamide und Östrogene zerstören Biotin.

Vorkommen: Rinderleber, Eigelb, Sojamehl, Bierhefe, Milch, unpolierter Reis, Nüsse, Haferflocken.

Empfehlung: 25-300 µg

Biotingehalt in ausgewählten Nahrungsmitteln
Nahrungsmittel Biotingehalt (µg/100g)
Apfelsaft, frisch 0,5
Grapefruit 3,0
Melonen 3,0
Rosinen 5,0
Blumenkohl 17,0
Linsen, trocken 13,0
Sojabohnen 60,0
Champignons 16,0
Bierhefe, trocken 80,0
Erdnüsse, geröstet 34,0
Walnüsse 37,0
Mais, Vollmehl 6,0
Soja, Vollfett 70,0
Hühnerei (Vollei), roh 20,0
Leber 100,0

 


Cholin (Bitartat, Phosphatidylcholin, Phosphatidylinosit, zum B-Komplex gehörig)

Wichtig für den Fettstoffwechsel. Dringt bis ins Gehirn vor und bildet für Gehirnzellen wichtigen Stoff. Hilft dem Gedächtniss und bei Alzheimer.

Sollte mit Inosit (auch zum B-Komples gehörig) aufgenommen werden. Die Verwertung ist abhängig von B12, B9 und der AS L-Carnitin.

Feinde: Wasser, Sulfonamide, Östrogen, Alkohol.

Vorkommen: Eigelb, Hirn, Herz, gr. Blattgemüse, Hefe, Leber, Weizenkeime, Lecithin.

Empfehlung der DGE: 700 mg
Optimale Dosis: 3500 mg
Maximale Dosis: 50000 mg


Inosit (zum B-Komplex gehörig)

Wichtig für den Transport der Fette. Bildet mit Cholin Lecithin. Senkt den Cholesterinspiegel, Fördert Haarwachstum und beugt -aufall gedacht. Hat beruhigende Wirkung.

Sollte mit Cholin und dem B-Komples aufgenommen werden.

Feinde: Wasser, Sulfonamide, Alkohol, Östrogen.

Vorkommen: Leber, Bierhefe, Rinderherz, Grapefruit, Rosinen, Weizenkeime, Kohl, Eier, Milch.

Empfehlung: 30 - 1000 mg


Vitamin T

Trägt zur Blutgerinnung und Bildung von Blutplättchen bei. Beugt bestimmten Formen von Anämie vor und der Bluterkrankheit.

Vorkommen: Sesamsamen und Eigelb.

Empfehlung: Unbekannter Tagesbedarf.


Vitamin U

Sher wenig Erkenntnisse. Soll bei der Heilung von Geschwüren eine wichtige Rolle spielen.

Vorkommen: Roher Kohl.

Empfehlung: Unbekannter Tagesbedarf.