Riesiger Anabolika-Händler Ring aufgeflogen |
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Geschrieben/Gepostet am 26. September 2003 von Ben Originalartikel http://www.abendblatt.de Zollfahnder haben einen internationalen Ring von Anabolika-Händlern aufgedeckt und den Drahtzieher und mehrere Mittäter festgenommen. Hauptumschlagplatz des Doping-Mittels war Hamburg: Kofferweise kamen die Anabolika in Fuhlsbüttel an, wurden dann per Flugzeug, Bahn oder Auto weiter ins europäische Ausland geschmuggelt. Endabnehmer waren Bodybuilder in Fitnessstudios. Der Banden-Boss, ein 39 Jahre alter Geschäftsmann, wurde an seinem ersten Wohnsitz Essen festgenommen. Ein Richter erließ noch gestern Haftbefehl. Der Drahtzieher soll mindestens 450 000 Ampullen Anabolika abgesetzt haben. Der Handel und Schmuggel dieser Substanzen gilt als Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz, wird mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Die Ermittlungen gegen die Bande hatten bereits im Oktober 2001 begonnen, als in Kiel ein 45-Jähriger mit mehr als 200 000 Anabolika-Tabletten gefasst worden war. Er war der Hintermann des Schmuggels über den Hamburger Flughafen, organisierte Schmuggel-Touren nach Dänemark, Schweden, Tschechien und in die USA. Die Welt schreibt: Zollfahnder haben nach zweijährigen Ermittlungen eine international agierenden Bande von Anabolika-Dealern zerschlagen. Im Rahmen der Aktion wurde ein Geschäftsmann (39) festgenommen, der als einer der Drahtzieher gilt. Ausgelöst wurden die Ermittlungen im Oktober 2001. Damals war in Kiel der 39 Jahre alte Hans Peter M. festgenommen worden. Der Mann mit dem Spitznamen "Pit" hatte 12 000 Ampullen und 200 000 Anabolika-Tabletten bei sich, als er überwältigt wurde. Im Zuge der Ermittlungen stieß der Zoll auf eine ganze Gruppe Dopingmittel-Dealer, die über den Hamburger Flughafen oder den Hamburger Hauptbahnhof Schmuggeltouren in die USA und ins europäische Ausland durchführten. "Wir haben dann die Ermittlungsgruppe Doping eingerichtet", sagt Zollfahnder Robert Dütsch. Die Ermittler konnten in den kommenden Monaten mehr als eine halbe Tonne verbotener Muskelaufbaupräparate aus dem Verkehr ziehen. "Krönung" der Ermittlungen war die Festnahme des 39-jährigen Kampfhundebesitzers in Essen durch ein Sondereinsatzkommando. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Laut Zoll ist der Gewinn beim Anabolikaschmuggel ähnlich hoch wie beim Rauschgift. Die Westdeutsche Allgemeine: Beamten der Zollfahndung ist ein großer Schlag gegen einen internationalen Anabolikahändler-Ring gelungen. Am Mittwoch wurde ein Essener verhaftet, der 450 000 Ampullen mit muskelaufbauenden Mitteln abgesetzt haben soll. Marktwert: über zwei Millionen Euro. Wie das Zollfahndungsamt Hamburg am Donnerstag bekannt gab, hatte eine Sondereinheit mit Beamten aus Hamburg und Essen die Wohnung des 39-jährigen Verdächtigen gestürmt. Nötig wurde der Einsatz, da der Mann einen als gefährlich eingestuften Kampfhund besitzt. Der Essener wurde festgenommen. Er soll als Kopf einer Dopingmittel-Bande europaweit mit Anabolika gehandelt haben. Wie lukrativ der Absatz von so genannten anabolen Steroiden ist, erläutert Kai Bukowski vom Hamburger Zollfahndungsamt: "Die Produktion einer Anabolika-Ampulle kostet wenige Cent, verkauft wird sie dann für fünf Euro." Damit sei die Gewinnspanne mit den Hormonpräparaten so hoch wie beim Drogenhandel. Mit der Festnahme in Essen ist den Fahndern der größte Schlag seit Jahren gegen Anabolika-Dealer in Deutschland gelungen. Dazu wurden bei dem 39-Jährigen Ampullen sicher gestellt, die stark verpanscht und "hochgradig gesundheitsgefährdend" waren. Wer das einnehme, könne ums Leben kommen, so Bukowski. Auf den Essener waren die Hamburger Beamten gestoßen, nachdem ihnen vor zwei Jahren ein Mann aus Kiel mit 200 000 Anabolika-Tabletten ins Netz gegangen war. "Als wir die Vertriebswege untersucht haben, sind wir dann auf die Spur ins Ruhrgebiet gestoßen", so der Sprecher des Zollfahndungsamtes. Dem Verhafteten drohen nun bis zu zehn Jahre Haft wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz. Kölnische Rundschau: Die Zollfahndung Hamburg hat einen europaweit tätigen Ring von Anabolikahändlern aufgedeckt. Die Behörde sprach am Donnerstag von einem wesentlichen Schlag gegen den illegalen Dopingmittel-Handel. Bereits am Mittwochmorgen hatten Beamte in Essen einen 39 Jahre alten Geschäftsmann festgenommen, gegen den auch Haftbefehl erlassen wurde. Er soll 450 000 Ampullen mit verbotenen Präparaten abgesetzt haben. Insgesamt konnten in diesem Ermittlungsverfahren mehr als eine halbe Tonne Anabolika sichergestellt werden. Der Handel und Schmuggel dieser Substanzen, die vor allem in dubiosen Fitness-Studios Abnehmer finden, gilt als Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und wird mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Die Ermittlungen gegen die Gruppe hatten bereits im Oktober 2001 begonnen, als ein 45-jähriger Kieler festgenommen worden war. Er war mit 12 000 Ampullen und 200 000 Anabolika-Tabletten gefasst worden. Laut Zollfahndung hatte der inzwischen zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilte Mann den internationalen Schmuggel von illegalen Muskelaufbaumitteln über den Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel organisiert. „Kofferweise wurde Anabolika von hier aus in die USA und ins europäische Ausland gebracht“, sagte ein Zollsprecher. Bei Schmuggeltouren im Zug vom Hamburger Hauptbahnhof aus oder per Auto nach Dänemark, Schweden, in die Schweiz und nach Tschechien wurden zudem mehrere Kuriere des Kielers festgenommen. Bei der weiteren Fahndung durch die Kieler Ermittlungsgruppe Doping der Zollfahndung konnten 55 000 Ampullen einer erneuten Schmuggellieferung abgefangen werden. Ein 31- Jähriger aus dem Raum Nürnberg wurde als Abnehmer der Dopinglieferung festgenommen. Auch bei einem in Belgien wohnenden Empfänger und Zwischenhändler von Anabolika klickten die Handschellen. NDR: Der Zollfahndung Hamburg ist nach eigenem Bekunden ein wesentlicher Schlag gegen den illegalen Dopingmittel-Handel gelungen. Am Mittwochmorgen hatten Beamte in Essen einen 39 Jahre alten Geschäftsmann festgenommen. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Er soll 450.000 Ampullen mit verbotenen Präparaten abgesetzt haben. Ermittlungen laufen bereits seit Oktober 2001 Die Ermittlungen gegen die Gruppe hatten bereits im Oktober 2001 begonnen, als ein 45-jähriger Kieler festgenommen worden war. Nach Informationen der Zollfahndung hatte der inzwischen verurteilte Mann den internationalen Schmuggel von illegalen Muskelaufbaumitteln über den Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel organisiert. "Kofferweise wurde Anabolika von hier aus in die USA und ins europäische Ausland gebracht", sagte ein Zollsprecher. Bei Schmuggeltouren im Zug vom Hamburger Hauptbahnhof oder per Auto nach Dänemark, Schweden, in die Schweiz und nach Tschechien wurden zudem mehrere Kuriere des Kielers festgenommen. Insgesamt 500 Kilogramm Anabolika sichergestellt Insgesamt konnten in diesem Ermittlungsverfahren mehr als 500 Kilogramm Anabolika sichergestellt werden. Der Handel und Schmuggel dieser Substanzen gilt als Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und wird mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet. |