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Knieschmerzen bei Laufen
Hallo!
Ich hab mir vorgenommen, im Mai nächsten Jahres einen Marathon zu laufen. Vor etwa 2 Monaten habe ich angefangen, regelmäßig dafür zu trainieren.
Zu dem Training gehörte auch oft der lange wöchentliche Lauf (angefangen bei 15km, gesteigert bis auf 25km). Jedoch spüre ich bei den langen Läufen so nach etwa 15km eine Steifigkeit im Knie, d.h. ich habe Schmerzen wenn ich das Bein extrem beuge. Beim normalen Laufstil merke ich dies nicht, erst bei entsprechenden Winkeln; wenn ich zum Beispiel anfersen will.
Nach dem Lauf war das Problem meistens schnell wieder verschwunden und ich merke nichts mehr. Seit einiger Zeit bleiben die Schmerzen aber auch nach dem Lauf bestehen (leichtes ziehen an der Innenseite des rechten Knies), so daß ich zwangsläufig pausierte.
Ist das normal bei den langen Läufen? Muß sich der Körper daran gewöhnen?
Oder kann es sein dass ich irgendwelche Muskelverkürzungen bzw. muskuläre Dysbalancen habe? (Wenn ja, welchen Muskel soll ich trainieren, eher Beuger oder Strecker?)
Oder soll ich versuchen, am Laufstil etwas zu ändern?
Achja: Meine Grundlagenausdauer war vorher schon relativ gut (hoher Umfang in verschiedensten Sportarten, letzten 6 Monate viel Rad), so daß es mir keine Probleme bereitete, gleich lange Strecken zu laufen. Hab ich zu schnell gesteigert?
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evt. dehnen und laufwerk überprüfen
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Seit ich laufe dehne ich mich eigentlich regelmäßig.
Obwohl mir meine ischiocrurale Muskulatur etwas verkürzt vorkommt, lese ich oft, daß genau diese Muskulatur bei Läufern gekräftigt werden soll.
Die Verkürzung würde doch eher für einen schwächeren Quadrizeps sprechen, oder? (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, bei meinen bisherigen Sportarten wurde dieser immer mehr beansprucht)
Schuhwerk sollte eigentlich passen, hab vor nicht allzu langer Zeit vom Orthopäden maßgefertigte Einlagen verschrieben bekommen und hab mich in einem Lauffachgeschäft ausgiebig beraten lassen.
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Hallo Schumi,
nur noch mal zur Rückfrage, Du warst beim Schuhmacher und hast Dir Einlagen anfertigen lassen und Du trägst die Einlagen wärend dem Laufen.
Normalerweise sollte der Schuhmacher mehr Ahung von Einlagen und Fussproblemen haben, also der Ordopäde, da der Schuhmacher das Fachwissen hat, der Ordopäde nicht.
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Ich trage schon seit einigen Jahren eine Sporteinlage, die mir der Othopäde verschreibt und die dann in einem Sanitätshaus angefertigt wird.
Diese Einlage war vor kurzem halt wirklich durchgelaufen und ich bekam Spreizfußbeschwerden (Fußballen). Ich ging wieder zum Orthopäden, um mir neue Einlagen verschreiben zu lassen und sprach mit ihm darüber, dass ich einen Marathon laufen möchte.
Daraufhin verschrieb er mir Einlagen, die besonders fürs Laufen geeignet sein sollen (für Hohl-Spreizfuß mit Supinationskeil, aber nicht sehr stark ausgeprägt). Er meinte, ich bräuchte keinen gestützten Schuh. Mit der Einlage soll ich Neutralschuhe laufen.
Das Sanitätshaus fertigte dann auch spezielle "Marathon"-Einlagen an, wie sie mir sagten. Mit denen und meinen alten Laufschuhen bin ich dann in ein Fachgeschäft und ließ mich beraten und bin bestimmt 10 verschiedene Paare probegelaufen.
Am Schluß bin ich beim Asics Gel Nimbus für die langen Straßenläufe und beim Nike Skylon zum Wechseln hängengeblieben.
Damit kein Mißverständnis entsteht: Die Knieprobleme hatte ich schon vor den neuen Einlagen. Dann habe ich wegen Krankheit eiinige Zeit pausieren müssen, in denen die Knieschmerzen auch verschwanden. Nach der Pause kamen die Schmerzen dann wieder auch mit den neuen Schuhen+Einlagen.
Mittlerweile habe ich mein Pensum drastisch zurückgeschraubt (ca. 10-15km/Woche) und mache leichte Kräftigungsübungen. Es geht immer besser, bin heute 5km völlig schmerzfrei gelaufen.
Ich frage mich nur, ob ich mich vielleicht beim Training doch mehr auf den Beinbeuger konzentrieren soll. Bei Beincurls hab ich in dem rechten Bein, wo die Schmerzen beim Laufen auftreten, bei den ersten 10Grad der Bewegungs so ein leichtes ziehen oberhalb des Knies bemerkt. Wird aber von Training zu Training weniger bzw. tritt oft gar nicht mehr auf. (weiß auch nicht, ob das im Zusammenhang damit steht... weh tut es nicht)
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Hallo Schumi,
sei mir jetzt nicht böse, aber für mich hört sich das an, als ob den Arzt nichts taugt.
Spezielle Marathon-Einlagen, so ein Quatsch habe ich noch nie gehört. Wenn es dumm kommt, dann zahlt es die Krankenkasse nicht. Außerdem ware die bestimmt extra teuer.
An Deiner Stelle würde ich mal den Arzt wechseln und mir einen gescheiten Schuhmacher suchen.
Vielleicht helfen auch die folgenden Seiten:
http://www.laufschuhkauf.de/
Die folgende Seite ist ein guter Ratgeben, vielleicht findest Du da etwas über Deine Schmerzen:
http://www.herbertsteffny.de/ratgeber.htm
Ach ja, wenn Du Tipps für Deinen Marathon brauchst, dann kann ich auch gerne meine Erfahrungen weitergeben.
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