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Die Kunst des Krieges für Bodybuilder

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Geschrieben/Gepostet am 31. August 2010 von Christian Zippel

„Die Kniebeuge ist ein großartiges Wachstumsstimulans – nicht nur für die Beine, sondern auch für alle anderen Körperpartien. Wenn ich ins Gefängnis müsste und mir nur an drei Tagen in der Woche jeweils eine halbe Stunde Krafttraining gestattet wäre – ich würde allein Kniebeugen trainieren. Das ist alles...“
Dean Tornabene (Professional Bodybuilder & National Powerlifting Champion)

Schwere Kniebeugen sind die Übung schlechthin, um erwachsen zu werden. Das hat den einfachen Grund, dass bei ihnen der Spaß aufhört. Man kann zwar im Studio durch allerlei Kindertraining gut über die Runden kommen, aber wirklich groß und stark wird man dabei nicht. Ohne größere Konsequenzen kann man sich durchs Training curlen, ziehen und crunchen. Selbst schweres Drücken und Heben sind gut berechenbar, aber Kniebeugen spielen hier in einer völlig anderen Liga.

Die Kniebeuge ist die Übung mit Konsequenz

Einerseits birgt sie die Gefahr, Dich unter einer mit mehreren Zentnern beladenen Stange zu begraben, andererseits hat sie auch das Potential, Dich in ein einige Zentner schweres Kraftpaket zu verwandeln.

Die Kniebeuge ist gefährlich: sowohl für Dich selbst, als auch für Deine Schwäche. Es liegt ganz allein an Dir, was sie bei Dir verändern wird, aber eines sei Dir versichert: Schwere Langhanteln sind kein Spielzeug; insbesondere dann nicht, wenn sie auf Deinem Rücken liegen und nur ein einziges Ziel kennen: Die Realisierung ihres von der Schwerkraft befohlenen Weges zum Mittelpunkt der Erde.

Die Latzugstange kann man loslassen, Maschinen sind idotensicher (sollte man zumindest annehmen) und auch bei allen anderen Übungen bewegt man kontrollierbare Gewichte. Wenn man die Technik einigermaßen beherrscht, ist die eigene körperliche Unversehrtheit dabei durchaus geschützt – oft jedoch auch vor Kraft- und Massezuwächsen. Und genau hier zeigt sich die Kehrseite der Medaille:

Erzwungenes Wachstum (und es ist nichts anderes, was wir in unserem Körper auslösen wollen) kann nur dann provoziert werden, wenn wir unserem Körper auch einen wirklichen Grund dafür geben. Solange wir jedoch unsere Muskeln an Isolationsübungen und Trainingsmaschinen spielen lassen wie kleine Kinder auf einem Spielplatz, solange wird unser Körper sich auch gemächlich zurücklehnen wie eine genügsame Mutter auf der Bank am Rande dieses Spielplatzes.

Alle paar Minuten wird sie ihren lieben Kleinen Aufmunterungen zurufen wie: 'Ja, ich sehe Dich' oder 'Du machst das ganz toll', aber ansonsten gibt es keinen Anlass irgend etwas an dieser wunderbar entspannten und energiesparenden Szenerie zu verändern. Da können die Kinder sich austoben, wie sie wollen, Mama bleibt entspannt wie der Expander im Keller all derjenigen, die außer ein paar guten Vorsätzen in ihrem Leben noch nie etwas gespannt haben.

Genau das Gleiche geschieht auch bei den ganzen Fitnessspielereien, die von vielen irrtümlicherweise als ernsthaftes Krafttraining bezeichnet werden. Ernsthaft ist jedoch nur das, was auch wirklich ernsthafte Konsequenzen haben kann.

Viele wollen das aber überhaupt nicht, es ist ihnen zu gefährlich. Sie mögen sich nicht täuschen: Es ist wirklich überaus gefährlich, mit 200 oder noch mehr Kilogramm auf dem Rücken zusammenzubrechen und bereits allein der Gedanke an ein derartiges Verhängnis schürt mannigfaltige Angstprozesse in unserem Körper. Die unbewusste Maschinerie unserer Intuition läuft hier auf Hochtouren. Sie versucht uns vor diesem Unheil zu bewahren und wenn wir uns umschauen, hat sie damit durchschlagenden Erfolg: So gut wie niemand trainiert schwere Kniebeugen. Auch uns hat sie immer wieder fest im Griff.

Den Nutzen an der Gefahr erkennen

Ich möchte hier keine Ängste schüren, sehe es aber als meine Verpflichtung, eine gewisse Aufklärungsarbeit zu betreiben – wenn ich es mir schon anmaße, über das Thema 'Kniebeuge' zu schreiben. Worauf ich jedoch insgesamt hinaus möchte, ist Folgendes:

Diese offenkundige Gefährdung unseres Körpers birgt enormes Potential. Ich darf nur an Heraklit erinnern: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“ Wenn wir aus der Fitnesswelt ausbrechen und unseren Körper wirklich in Gefahr bringen, dann können wir genau das von ihm erzwingen, was wir von ihm wollen: Wachstum

Wann lassen sich denn die Mütter am Rande des Spielplatzes aus der Lethargie ihres Bänkeldaseins herausreißen? Genau, wenn Gefahr droht. Dabei ist es egal, ob hier ein Junkie, Triebtäter oder sonst ein Penner aufkreuzt. Die Kinder sind in Gefahr, das Adrenalin steigt und die Mutti zieht in den Krieg. Wenn sie hier jedoch sogar noch abgewatscht wird, dann ist Schluss mit lustig. Sie wird sich für die Zukunft und für ihre Kinder wappnen.

Seien wir mal ehrlich, Spielereien und ein entspanntes Leben mögen zwar recht nett sein, aber stark wird man dadurch nicht. Erst die Unausweichlichkeit des Kampfes führt zur Aufrüstung des eigenen Daseins. Es ist nun einzig und allein Deine Aufgabe, diesen Kampf herbeizuführen und rate mal womit – ja, genau: Schwere Kniebeugen

Schicke Deinen Körper in den Krieg, sorge für ausreichend Proteinnachschub und er wird umso mehr aufrüsten, je stärker die Bedrohung ist. Das ist die Kunst des Krieges für Bodybuilder und Kraftsportler.


Kommt Kraft, kommt Masse

Viele trainieren mit ihrer mehr als nur durchschnittlichen Kraft Tag ein Tag aus für mehr Muskelmasse, doch irgendwie klappt das Ganze nicht so, wie es klappen soll. Für wirklich überdurchschnittlichen Masseaufbau reicht es nun einmal einfach nicht aus, sich nur mit künstlich erzeugter Intensität durch allerlei Intensitätstechniken bis hin zum Versagen der allerletzten Muskelfaser abzukämpfen.

Gewicht muss auf die Stange, soll Fleisch auf die Knochen!

Die einzig wahre Intensität ist die eines möglichst hohen Gewichtes und nicht die möglichst großer Erschöpfung. Man kann seine Muskeln schinden, wie man möchte, aber solange man dies nicht mit ausreichend schwerem Gewicht macht, ist das eigene Bestreben nichts als Fitnesstraining, also Ballett für Schwerfällige.

Harry
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