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Gendoping auch an Menschen?

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Geschrieben/Gepostet am 12. März 2008 von BBSzene Team

Sie vertreten seit Jahren die These: Gendoping ist möglich, also wird vermutlich irgendwer es auch betreiben. Warum gibt es keine Beweise?

Vor zehn Jahren habe ich gesagt: Gendoping ist nicht möglich. Um die Jahrtausendwende bin ich zu einer anderen Erkenntnis gelangt. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Techniken von Gentherapie auch den Sport erreichen. Man setzte Gendoping gleich mit Gentherapie. In Wirklichkeit hat Gendoping mit Gentherapie nur wenig zu tun.

Es geht im Sport nicht um Heilung, sondern um Leistungssteigerung. Da greift man doch gern auf den medizinischen Fortschritt zurück . . .

Gentherapie will mit genetischen Trägern, den Vektoren, einen Defekt oder eine meist unheilbare Krankheit bekämpfen. Am Ausgangspunkt steht ein kranker Mensch, denn nur an ihm ist der Einsatz eines solch unausgereiften Verfahrens überhaupt vertretbar. Im Sport dagegen hat man es mit kerngesunden, überdurchschnittlich leistungsfähigen jungen Menschen zu tun. Deshalb muss man Gendoping nicht eng, sondern so weit fassen, wie es die Welt-Antidopingagentur Wada definiert. Den Transport von Genmaterial durch Viren in die Zelle halte ich im Moment nicht für das große Problem - im Vergleich zu allem anderen, was da kommt.

Nämlich?

Gendoping, das auf alles abzielt, was die Verarbeitung einer genetischen Information einer Zelle verändert. Zum Beispiel Myostatin. Jeder denkt bei Gendoping an Muskelmäuse und Superrinder. Die Mäuse sind transgen erzeugt; das macht jedes einigermaßen qualifizierte Labor in Deutschland. Bei den Rindern beruht die Züchtung, wie man heute weiß, auf einem genetischen Defekt. In beiden Fällen beruht das enorme Muskelwachstum darauf, dass die Wirkung von Myostatin ausgeschaltet wird. Therapeutisch greift man dazu nicht in die Keimbahn ein. Myostatin ist ein negativer Regulator. Bei Muskeldystrophie zum Beispiel wird viel Myostatin produziert. Auch im Weltraum schwinden die Muskeln; das Myostatin ist hoch. Schaltet man es aus, wachsen die Muskeln. Kurz nachdem er das Myostatin entdeckte, hat Professor Se-Jin Lee es patentieren lassen und Wyeth Pharmaceuticals die Lizenz verkauft. Wyeth arbeitet jetzt im klinischen
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