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Mentale Trainingsbooster

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Geschrieben/Gepostet am 15. Juli 2010 von Christian Zippel

Über das Vorstellungsvermögen

Da liegt sie nun und wartet auf Dich. Die Hantel. Nein, sie hat nicht irgendein Gewicht. Es ist Dein Maximalgewicht. Wirst Du scheitern oder obsiegen?

Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass die Entscheidung über Erfolg oder Misslingen in der Regel bereits fällt, bevor man in den Ring gegen die Schwerkraft steigt.

Bei einem derart hohen Gewicht kommt der Körper schließlich an seine momentane Leistungsgrenze oder sogar darüber hinaus. Er wird dieses Hindernis nur überwinden können und wollen, wenn wir ihm auch einen wirklichen Grund dafür liefern.

Wer nun jedoch in einem schicken Fitnesstempel mit Parkettboden und gepolsterten Hantelgriffen trainiert, wird es sehr schwer haben in dieser Ponyhofatmosphäre den eigenen Körper davon zu überzeugen, dass es notwendig für ihn ist, an seine derzeitige Leistungsgrenze zu gehen. Und die Tatsache, dass zusätzlich infantile Pop-Musik durch die Studioboxen plärrt, damit die Hausfrauen auf den Steppern nicht einschlafen, macht die Situation auch nicht besser.

In gewissem Sinne müssen wir nämlich unseren Körper dazu überreden, dass er im entscheidenden Moment über den Schatten seiner derzeitigen Möglichkeiten springt.

Doch wie überredet man seinen Körper nun zu einer derartigen Höchstleistung?

Eines sollte bereits von Anfang an klar sein:
Unser Körper ist von zutiefst gläubiger Wesensart und für keinerlei rationale Argumentation empfänglich. Wer somit versucht, dem eigenen Körper kurz vorher einzureden, dass nur Briefe aufgegeben werden und sonst nichts, wird damit nicht weit kommen.
Vielmehr verhält es sich mit unserem Körper wie mit gewissen begriffsstutzigen Menschen, die, wenn sie eine Fliege verschlucken, mehr Hirn im Bauch als im Kopf haben.
Wir müssen an seine tierischen Instinkte appellieren!

Die stärksten Mütter der Welt

Jeder von uns kennt die – schon fast sprichwörtliche – Geschichte von der Mutter, die ihren Sohn rettet, indem sie das Auto anhebt, unter dem ihr Filius eingeklemmt ist. Dabei sprechen wir nicht von Müttern, die hauptberuflich LKWs auf DSF ziehen, sondern von ganz normalen Stepperhausfrauen.
In jedem von uns steckt dieses Kraftpotential. Normalerweise können wir nur nicht darauf zugreifen.
Im Falle der Mutter ist es die Angst um ihren Sohn, die ihr ungeheure Stärke verleiht. Je stärker diese Angst ist, desto mehr erregende Hormone (wie z.B. Adrenalin) strömen durch ihre Adern und desto mehr werden ihre körpereigenen Hemmmechanismen herunterjustiert.

Im Großen und Ganzen weiß ihr Körper, dass es nun um alles oder nichts geht – in diesem Falle die Zukunft der eigenen Gene. Bewusst wird der Mutter diese Verlustangst durch eine starke emotionale Erregtheit, die alles andere ausblendet – der allseits bekannte Tunneleffekt.

Doch wie können wir diesen Effekt nun für unsere Zwecke nutzen?

Auch wenn sich viele Studiogänger regelmäßig durch ihr mentales Unvermögen in lebensbedrohliche Situationen bringen (ich sage nur: 250kg Kniebeuge bei McFit), kann dies keine dauerhafte Lösung für unser Problem sein. Die Belastung für den passiven Bewegungsapparat sowie die anschließende Regenerationszeit und die wahrscheinlich hinzukommende Suche eines neuen Studios würde unnötig Zeit kosten.

Wissenschaftler haben jedoch heraus gefunden, dass, wenn wir uns Extremsituationen vorstellen, in unserem Gehirn die gleichen Areale aktiv werden, wie wenn wir sie wirklich durchleben würden.

Diese Erkenntnis hat zur Erleichterung vieler Schwerathleten geführt. Sie impliziert nämlich, dass wir durch reine Vorstellungskraft das Potential unserer körperlichen Stärke viel besser ausschöpfen können. Indem wir uns vorstellen, in einer Extremsituation zu sein, fährt der Körper sein Erregungsniveau hoch, drosselt seine Hemmmechanismen und ist zu mehr Leistung fähig.
Dabei ist es völlig egal, welche Extremsituation dies ist. Hauptsache, sie bringt einem das Blut in den Adern zum kochen. Man muss nur eine besonders starkes Szenario auswählen und sich möglichst intensiv in dieses hineinversetzen.

En détail

Dabei sollte man folgende Grundregel beachten, die bereits vorher schon indirekt angesprochen wurde:

Unser Körper ist absolut unvernünftig. Er kann nicht einfach zu mehr Leistung überredet werden. Er benötigt dazu Bilder, Geräusche, Gerüche, Geschmäcker und weitere Empfindungen!

Stell Dir einfach etwas vor, was Dich wirklich in Rage versetzt, was Dich aufputscht, total erzürnt und an den Rand des Wahnsinns treibt. Da stehen Dir alle Wege der Fantasie offen.
Stell Dir z.B. vor, dass Dir 300 halbnackte Spartaner wie Achillessehnen auf den Fersen kleben und hinter Dir her sind.

Überrasch doch mal Deine Freundin bei einem imaginären Seitesprung oder zeig Deinem Chef, Klassenfeind oder sonst wem, der Dir mal in die Suppe gespuckt hat, was Du von ihm hältst.
Evtl. schlummert in Dir ja auch das bisher ungenutzte Potential eines Helden, der seiner Angebeteten oder geliebten Familienmitgliedern in einer lebensbedrohlichen Situation zur Hilfe eilt.

Was auch immer. Such Dir ein Szenario aus
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