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Mythen über Protein

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Geschrieben/Gepostet am 27. Juli 2011 von IlPadre

Mythos 1: Hohe Proteingaben beeinflussen nicht die Proteinsynthese.

Fakt: Eine größere Verfügbarkeit von Aminosäuren bedeutet eine höhere Proteinsynthese in den Muskelzellen (1,2,3,4,5,6,7,8)

Ich räume ein, dass Experimente durchgeführt wurden, die andeuten, dass ein Versuchstier auch bei stark limitierter Proteinzufuhr überleben kann, wenn ausreichend Fett und Kohlenhydrate zugeführt werden. Vereinfacht formuliert beginnt der Körper, die Oxidation der Aminosäuren herunter zu fahren, um stickstoffhaltige Verbindugen zu schonen. Doch lässt sich dieses Beispiel tatsächlich auf Menschen anwenden, die Muskelmasse aufbauen wollen? Ich denke nicht.

Wenn der Körper beginnt, mit Aminosäuren zu geizen, weil er zu wenig Protein erhält, fallen nicht-essentielle Funktionen, wie die Proteinsynthese im Skelettmuskel, auf ein Minimum. Andere Funktionen des Körpers, wie das Immunsystem, das Glutamin hauptsächlich aus dem Muskel als Treibstoff benutzt, beginnen ebenfalls, zu leiden (9). Das beschneidet die Fähigkeit des Körpers, mit dem Stress und den Gewebeschäden, die durch intensives Training verursacht werden, umzugehen. Forscher glauben soagr, dass die aktuell empfohlenen Proteindosen Menschen durch die limitierten Aminosäurereserven für Krankheiten anfälliger machen. Das hier sagen sie über aktuelle Einnahmeempfehlungen für Protein:
"..Es scheint vernünftig zu schließen, dass die verminderte Rate des Umsatzes des Gesamtkörpers und vielleicht des Muskelproteins, die bei gesunden Erwachsenen auftritt, wenn die Einnahme essentieller Aminosäuren den aktuellen internationalen Vorstellungen entspricht, wahrscheinlich die individuelle Kapazität verringert, erfolgreich einem größeren Stressreiz standzuhalten. Aus diesen Gründen erachten wir weiterhin die signifikante Reduzierung des Körperproteinumsatzes bei gesunden Erwachsenen, die diesen erlaubt, sich bei aktuell akzeptierten notwendigen Aminosäureeinnahmen einem Amonosäuregleichgewicht anzunähern oder dieses gar zu erreichen, als Bequemlichkeit. Daher schließen wir weiter, dass die international geforderten Zufuhren wahrscheinlich nicht ausreichend sind, einen wünschenswerten oder angepassten Zusatand aufrecht zu erhalten." (Young VR., Marchini JS. Mechanisms and nutritional significance of metabolic responses to altered intakes of protein and amino acids, with reference to nutritional adaptation in humans. Am J Clin Nutr 1990;51:270-89)

Die Forschung zeigt eindeutig, dass durch Erhöhung der Blutkonzentration von Aminosäuren die Proteinsynthese im Skelettmuskel erhöht wird. Es konnte auch gezeigt werden, dass man eine positive Stickstoffbilanz über ausgedehntere Zeiträume aufrecht erhalten kann und dass eine Stickstoffanreicherung sich so lange fortsetzen wird, wie die Proteinzufuhr hoch ist (10). Willst du also deine Massezuwächse maximieren, musst du mehr Protein einnehmen als Otto Normalverbraucher.

Mythos 2: Man kann nur 30 Gramm Protein auf einmal aufnehmen.

Fakt: Der Körper kann weit mehr als 30 Gramm Protein pro Mahlzeit verdauen und aufnehmen.

Wird von hohen Proteingaben gesprochen, wurde immer wieder der Mythos wiederholt, man könne nur etwa 30g Protein verwerten und jede proteinreiche Mahlzeit, die 170g Hähnchenbrust überschreitet, wäre Verschwendung. Das ist alles andere als wahr. Zum Beispiel ist Fleisch (d.h. Rind, Geflügel, Schwein und Fisch) mit einer Effizienz von 97% verdaubar. Isst man 25 Gramm Rind, werden 97% des Proteins aus diesem Fleisch in den Blutstrom absorbiert. Wenn dann ein Steak von 280g mit etwa 60g Protein gegessen wird, werden wiederum 97% davon verdaut und absorbiert. Könnte man nur 30g Protein auf einmal verdauen, warum würden Forscher dann über 40g Protein benutzen, um Muskelwachstum zu stimulieren (1)?

Kritiker hoher Proteingaben könnten versuchen, darauf hinzuweisen, dass eine erhöhte Proteinzufohr nur zu erhöhter Proteinoxidation führt. Das ist wahr, trotzdem spekulieren einige Forscher, dass diese Zunahme der Proteinoxidation etwas auslöst, was sie "anabolic drive" nennen (13). Dieser anabole Schub wird durch Hyperaminoacidämie charakterisiert, eine Zunahme in Proteinsynthese und -abbau mit insgesamt positiver Stickstoffbilanz. Bei Tieren existiert eine korrespondierende Zunahme anaboler Hormone wie IGF-1 und GH. Obwohl dieser ZUsammenhang schwer beim Menschen nachzuweisen ist, nimmt bei übermäßiger
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