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Vaskularität
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Was ist Vaskularität?
Ein Bizeps ohne sichtbare Ader ist wie ein Stück Kuchen ohne Sahne, ein Beintraining ohne Wadenheben, eine Dusche ohne Shampoo. Wer eine dicke Verkabelung gut sichtbar unter der Haut trägt, wurde bereits zum Bodybuildingritter geschlagen.
Doch was ist das eigentlich genau, was sich da durch die Haut drückt?
Die sichtbaren Gefäße sind Venen des Körperkreislaufs, sie transportieren sauerstoffarmes Blut, welches dunker ist als Sauerstoffreiches, von den Organen zum Herzen, wer sie als Arterien bezeichnet, der irrt, da diese "aus Sicherheitsgründen" tiefer liegen und in den meisten Fällen nicht zu sehen sind, sie haben mehr Druck und eine Verletzung der Gefäße die zum Herzen führen wäre fataler.
Wovon hängt Vaskularität ab?
Der Grad der Vaskularität hängt von vielen Faktoren ab, zB von der Menge der Muskelmasse, die versorgt werden muss. Logisch, je größer ein Muskel ist, desto mehr Sauerstoff braucht er, und dementsprechend größer müssen die Gefäße sein, die ihn versorgen bzw. seine Abfälle abtransportieren. Man kann sich den Muskel wie eine riesige Bar vorstellen, in der lauter Säufer sitzen. Die Arterien sind die Zufahrtswege, auf denen LKW volle Bierflaschen bringen, in den Venen bringen Kolonnen von Fahrzeugen die leeren Mehrwegflaschen zurück zum Abfüllort.
Dort, also im Herzen, werden sie wieder mit Bier bzw, Sauerstoff aufgefüllt und wieder zurückgefahren. je größer nun ein Muskel ist, desto mehr Alkoholiker sitzen in der Bar und desto mehr Bier muss ran- und weggeschafft werden.
Die Vaskularität ist auch besonders groß, wenn man sich vorher körperlich betätigt hat, um bei dem Beispiel mit der Bar zu bleiben, wenn zB Happy Hour ist und besonders viel getrunken wird. Wohl jedem ist schon aufgefallen, dass die Adern des Unterarms nach einem Satz Unterarmcurls oder Klimmzügen im Untergriff besonders prall sind.
Im entspannten Zustand spielt zudem noch die Position des Gefäßes bzw. der Extremität eine Rolle, das kann jeder selbst ausprobieren. Man lässt einfach seinen Arm neben sich hängt und ballt ihn eventuell ein paar Mal zur Faust, bis auf der Hand dicke Adern zu sehen sind. Nun hebt man den Arm hoch, mindestens bis die Hand höher ist als das Herz und schaut zu wie die Adern in wenigen Sekunden verschwinden.
Auch die Temperatur spielt eine Rolle, je wärmer es ist, desto mehr dehnen sich die Gefäße aus, je kälter es ist, desto mehr ziehen sie sich zusammen.
In der Sauna zum Beispiel hat man manchmal fingerdicke Venen, aber sobald unter die Kalte Dusche geht ist alles weg.
Wenn man viel Adrenalin im Körper hat, schnüren sich die Gefäße zu, das ist wohl den wenigsten schon aufgefallen, da man auf der Flucht vor einem bissigen Hund wohl anderes zu tun hat als die eigene Vaskularität zu überprüfen, aber es ist so.
Deswegen fängt man meistens auch erst richtig an zu bluten wenn man sich wieder beruhigt hat, und das hat auch seinen Sinn, denn wenn der Säbelzahntiger einem die Hand abgebissen hat, wäre es unvorteilhaft an Ort und Stelle zu verbluten und/oder ohnmächtig zu werden und dabei den schicken Umhang aus Fell zu verschmutzen, zumal es in der Steinzeit auch noch keine Waschmaschinen gab.
Einer der wichtigen Faktoren ist auf jeden Fall noch, in welchem Maße die Gefäße von Fett und Wasser bedeckt sind. Was nützen mir teure Chromfelgen am Auto, wenn sie von einer dicken Schmutzschicht überzogen sind und man sie nicht sehen kann?
Venen sind logischerweise am besten zu sehen, wenn der Körperfettanteil sehr niedrig ist und man fast kein subkutanes Wasser mit sich herumträgt.
Und last but auf jeden Fall not least spielt die Genetik eine Rolle, es ist mit den sichtbaren Adern ein bisschen wie mit Waden, entweder man hat sie oder man hat sie nicht. Natürlich kann man etwas tun um seine Vaskularität zu verbessern, aber es ist einfach so, dass sie bei manchen partout nicht rauskommen und bei anderen der ganze Körper damit bedeckt ist.
Ich habe wirklich schon (meistens eher ektomorphe) Jungs gesehen, die noch nie eine Hantel angefasst haben aber dicke Venen sogar auf den Waden ihr Eigen nennen, während Leute wie Jay Cutler ihre Schläuche einfach nicht rausbringen können.
Das liegt unter anderem einfach daran, wie tief die Adern liegen, dagegen kann man nicht wirklich etwas machen und muss es akzeptieren.
Was kann man tun um die Vaskularität zu verbessern?
Zuerst einmal gilt es den Körperfettanteil zu reduzieren, wenn man Adern sehen will. Wie gesagt, der funkelndste Diamant nutzt einem nichts, wenn er mit Beton ummantelt ist, man muss einen Meißel nehmen und den Schatz zum Vorschein bringen.
Für den letzten Schliff muss man auch noch das Wasser unter der Haut wegbekommen, ein erster Schritt um Wassereinlagerungen zu vermeiden ist das Weglassen von kurzkettigen Kohlenhydraten, zB Haushaltszucker, aber auch mit Milchprodukten und Weizen sollte sehr sparsam umgegangen werden wenn man auf eine dauerhaft gute Form wert legt.
Eine weitere Möglichkeit kann sein, in einigen Sätzen mit etwas höheren Wiederholungszahlen zu trainieren.
Hierbei wird besonders viel Sauerstoff verbraucht und dementstrechend sind die Venen gezwungen sich zu weiten, um alles abtransportieren zu können. Im Laufe der Zeit kommt es außerdem zu einer Akommodation, die Adern sehen sich gezwungen sich dauerhaft zu weiten, das Resultat ist eine dauerhaft erhöhte Vaskularität.
Ein gefäßweitendes Supplement kann auch helfen, zB Arginin. Viele schwören auf etwa 6 Gramm über den Tag verteilt. Es sorgt dafür, dass die Adern sich weiten, was mehr Pump im Training bedeutet aber auch im Alltag die Adern hervortreten lässt.
Alkohol sollte zwar eigentlich für Bodybuilder nicht im Ernährungsplan stehen, aber in Maßen genossen hat es eine gefäßerweiternde Wirkung. Das heißt nicht, dass jeder Bodybuilder jetzt Alkoholiker werden soll, aber zB vor einem Shooting kann ein Gläschen Whiskey helfen die Adern mehr rauszubringen. Auch vor einem Auftritt auf der Bühne kann es getrunken werden, da Alkohol entspannt und der Adrenalinspiegel nicht so steigt, wodurch die Adern sich nicht so stark zuschnüren.
Bräune lässt einen härter aussehen und die Muskulatur sieht besser aus, auch Adern kommen besser zur Geltung wenn man knackig braun ist und nicht käseweiß. Deswegen ist es ratsam sich regelmäßig zu bräunen, im Sommer im Garten im Winter im Solarium, falls man nicht in einer Region lebt, wo dauerhaft die Sonne scheint.
Es hat auch nichts mit Discipompertum zu tun auf eine gleichmäßige tiefe Bräune wert zu legen, denn schon Arnold lag fast jeden Tag am Strand in Kalifornien, zu Zeiten wo Bräunungscremes noch nicht so verbreitet waren.
Selbstbräuner sind übrigens mit Vorsicht zu genießen, manchmal mögen sie funktionieren und man hat viel Zeit gespart, aber wohl jeder hat im Bekanntenkreis Personen, die davon nur fleckig wurden und das kann ja nicht das Ziel sein und macht die beste Form kaputt.
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