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Drei Kreatin-Gerüchte

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Geschrieben/Gepostet am 12. Juli 2010 von BBSzene Team

Auch du hast sicher schon von diesen Horrorstorys und all den Mythen über Creatin gehört. Jetzt kannst du dabei mithelfen eine Lanze für eines der sichersten Fitnesssupp-lements der Welt zu brechen.

Inhaltszusammenfassung:

- Creatin geht schon seit Jahrzehnten über die Ladentheken und wurde für sicher befunden.
- Viele Atlethen glauben zu Unrecht, dass Creatin das Verletzungsrisiko erhöht.
- Meine Empfehlung an euch ist, euch auch wissenschaftliche Literatur zu Kreatin zu besorgen.

Ganz egal, ob du eher ein Couch Potatoe, ein Gelegenheitssportler oder eine wahre Studioratte bist, hast du sicher schon einiges über Creatin gehört. Wie auch immer, entweder hast du diesen ganzen Schwall an ausländischen Horrorgeschichten gehört oder doch über die positiven, leistungsverbessernden Wirkungen. Klar, dass du unsicher und verwirrt bist, ob dieses vieldiskutierte Supplement wirklich sicher ist und du es ohne Bedenken nehmen kannst. Lasst uns also mal einen Blick auf die drei populärsten Mythen werfen, die dieses mysteriöse Creatin umgeben. Sobald diese Missverständnisse aus dem Weg geräumt wurden, wirst auch du sicher merken, dass Creatin wirklich ein ungefährliches und sehr nützliches Nahrungsergänzungsmittel ist.

Frage Nr. 1: Ist Creatin ein Steroid?

Anabole Steroide stellen künstlich hergestellt Abkömmlinge des Tesotosterons (das männliche Sexualhormon) dar und der Besitz ist in den USA ohne entsprechendes Rezept illegal (Anm. d. Übers.: in Deutschland natürlich auch). Zwar kann man Anabolika auch über entsprechende Wege auf dem Schwarzmarkt kaufen, aber du wirst sicher kaum in deine örtliche Drogerie gehen können und eben mal ein paar Ampullen Steroide mitnehmen können.

Creatin hingegen geht schon seit Jahrzehnten ganz alltäglich über die Ladentheken (man findet es sogar bei einigen regulären Supermärkten) und Creatin steht auch nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen des IOCs (das olympische Komitee) und des NCAAs (Collegesportverband in den USA). Da Creatin für ungefährlich empfunden wurde, ist es auch entsprechend leicht erhältlich und weit verbreitet.

Zwar ist Creatin sicher eine leistungssteigernde Substanz, die die Kraft und die Ausdauer des Anwenders erhöht und zu einer Zunahmen des Muskelvolumens führen kann, aber alle diese Auswirkungen werden über nicht hormonell regulierte Stoffwechselwege erreicht.

Frage Nr. 2: Verursacht Creatin Nierenschäden?

So wie bei jedem anderen Supplement auch, ist es dennoch empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen, bevor eine Einnahme gestartet wird, obwohl eine Vielzahl an Studien die nicht toxischen und damit ungefährlichen Eigenschaften für Erwachsene mit funktionstüchtigen Nieren bestätigt, sogar bei langfristiger Supplementation. (Poortmans und Francaux 1108-1110)

Die ganzen Schauergeschichten über Creatin rühren meistens von einer vor Einnahme unbekannten Nierenvorschädigung her.

Frage Nr. 3: Verursacht Creatin Muskelkrämpfe oder erhöht es das Verletzungsrisiko?

Hierbei handelt es sich vielleicht um den am weitesten verbreiteten Mythos unter Athleten. Dabei ist es aber schlichtweg eine falsche Schlussfolgerung und wird nur aufgrund fehlender Vorbildung und der ständigen Wiederholung dieses Schauermärchens von vielen als Fakt akzeptiert.

Sobald ein Athlet einen Krampf erleidet, während er Creatin einnimmt, zeigt er ganz schnell mit dem Finger darauf, anstatt sich über fehlende Flüssigkeitszufuhr, einen unausgeglichenen Mineralienhaushalt oder einen der vielen anderen Faktoren Gedanken zu machen, die in Wirklichkeit für den Krampf verantwortlich sind. In einer kürzlich veröffentlichten und sehr breit angelegt Studie mit beinahe 1500 Teilnehmern wurde keinerlei Zusammenhang zwischen Creatinsupplementation und erhöhter Wahrscheinlichkeit für Muskelkrämpfe gefunden. Tatsächlich erlitt die Gruppe, die Creatin einnahm, sogar weniger Krämpfe als die Kontrollgruppe. (Dalbo, Roberts und Kersick)

In gleicher Manier glauben immer noch viele Athleten, dass Creatin die Verletzungsanfälligkeit erhöht. Allerdings konnten auch hier Nachforschungen beweisen, dass das Verletzungsrisiko nicht durch Creatineinnahme gesteigert wird. Wieder bestätigt sich eher das Gegenteil. Eine von der NCAA angelegte Studie mit 72 Footballern des höchsten Leistungsniveaus zeigte, dass wiederum die Athleten, die Creatin einnahmen, seltener unter Krämpfen, Zerrungen, Muskelverhärtungen, Dehydration oder anderen, schwereren Verletzungen litten. (Mayhew, Mayhew und Ware)

Noch viel interessanter ist vielleicht eine Studie von 2001, die die Creatineinnahme in der Rehabilitationsphase beobachtete. Hier wurde herausgefunden, dass die Fortschritte unter Creatinsupplementation deutlich schneller kamen, besonders wenn die entsprechenden Gliedmaßen durch einen Gips für längere Zeit komplett bewegungsunfähig waren. (Hespel et al.)

Fazit

Die drei Gerüchten, mit denen ich mich in diesem Artikel beschäftigt habe, sind wahrscheinlich die bekanntesten, aber du wirst sicher noch viele weitere finden, wenn du dich ein wenig mit der Materie beschäftigst. Ich hoffe, dass ich dich ermutigen konnte, Creatin nicht zu negativ gegenüber zu stehen, obwohl du ruhig noch ernsthafte wissenschaftliche Literatur zu Rate ziehen solltest. Das ist auch meine generelle Empfehlung für jedes Supplement. Verlass dich lieber nicht auf die Geschichten von Freunden, Trainern oder selbsternannten Experten, sondern nimm lieber gut überwachte wissenschaftliche Studien zu Hilfe. Aber auch diese sollte man auf dubiose Geldgeber oder Herkunftsorte überprüfen, wobei es keinen Unterschied macht, ob diese zu einem positiven oder negativen Ergebnis kommen.
Während ich mich hier nur auf die negativen Gerüchte beschränkt habe, die Creatin umgeben, noch ein kurzer Hinweis in die andere Richtung. Da Creatin ja wie gezeigt kein Steroid ist, kann es auch keine steroidähnliche Wirkung haben. Daran kann auch die blumigste Lobpreisung der Supplementindustrie nichts ändern, das sollte einem immer bewusst sein.

Nach dieser Warnung bleibt mir jedoch nur noch zu sagen, dass es mittlerweile weit über 600 Studien gibt, die sich mit Creatin beschäftigen, wobei die überwältigende Mehrheit Creatin als äußerst sicher und zugleich sehr effektiv für Erwachsene beschreibt (Schilling et al.). Ob du nun ein normaler Sportler oder ein ambitionierter Gewichtheber bist, Creatin hat definitiv einen Platz ganz vorne in deinem Supplementschrank verdient.

Eine gute Auswahl aller nur möglichen Marken findet Ihr im BBSzene Shop und den Partnershops!

http://www.bbszene-shop.de/kreatin.html
http://www.hardcore-shop.co.uk/Creatine-Energie.html
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