Kann das Gehirn ranzig werden?
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Das ist vielleicht eine seltsame, aber sehr interessante Frage, denn schliesslich besteht das Gehirn aus in etwa 60% Fett. Ein Großteil davon ist DHA, ein mehrfach ungesättigtes Fett, welches sehr schnell ranzig wird.
Was ist "Ranzigkeit"?
Ranzigkeit ist wenn, Fette oxidieren oder in Lipidperoxide zerfallen sind, ein Prozess, bei dem Fettsäuren von Grundauf in Struktur, Funktion und Form ändern.
Je ungesättigter ein Fett ist, umso schneller wird es unter dem Einfluss von Hitze oder Lichteinwirkung ranzig. Das ist auch der Hauptgrund, warum es sich nicht empfiehlt mit diesen Fetten zu kochen.
Deshalb ist es ratsam, nicht mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu kochen und sie auch nicht auf dem Regal in einer lichtdurchlässigen Flasche stehen zu lassen. Nachdem die Struktur des Fettes geändert ist, wird es ungesund und schmeckt ranzig.
Die Reihenfolge der Anfälligkeit für Ranzigkeit von der höchsten zur niedrigsten ist:
Mehrfach ungesättigte FS → Einfach ungesättigte FS → Gesättigte FS → Cholesterin
Also, was müsste passieren, damit das Gerhirn ranzig werden kann? Ernährungs-Experte Michael Schmidt sagt, dass es drei Komponenten für dieses Schreckensszenario gibt:
Mehrfach ungesättigte Fette
DHA ist das längste und ungesättigteste Fett und ein großer Teil dessen, was zwischen unseren Ohren sitzt ist DHA.
Die Einwirkung von freien Radikalen und anderen Faktoren
Wir brauchen Sauerstoff zum Atmen, aber Sauerstoff beschleunigt das ranzig-werden und das Gehirn ist das Sauerstoff-hungrigste Organ im Körper.
Übermäßige Kohlenhydratzufuhr, Koffein, Stress, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Umweltverschmutzung und andere Dinge wirken sich negativ auf das Gehirn aus.
Metalle, insbesondere Eisen und Quecksilber
Eisen ist ein echter Risikofaktor für Ranzigkeit. Wird es Sauerstoff ausgesetzt, rostet Eisen wie ein alter Ford. Es ist definitiv der schlimmste Übeltäter für oxidative Prozesse im Gehirn. Eisenakkumulation ist unter anderem Auslöser neurologischer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer, ganz zu schweigen von Krebs.
Erhöhte Quecksilberwerte haben verheerende Potenzial, das Gehirn, Nieren und Lungen zu schädigen. Der Genuss von mit Quecksilber belastetem Fisch ist eine der Ursachen schlechthin für Quecksilbervergiftung, was ich auch schon leider persönlich erleben musste. 2005 erreichte mein Körper toxische Konzentrationen von Quecksilber als Folge des Verzehrs von mehreren Pfund Granatbarsch in der Vorwettkampfphase.
Die oben genannten Faktoren sind also ein überzeugendes Argument, dass das Gehirn tatsächlich "ranzig" werden kann.
Was können wir tun?
Integrieren Sie mehr essentielle Fettsäuren in Ihre Ernährung
Geben Sie Ihrem Gehirn das Rohmaterial, dass es braucht, das ist der erste Schritt. Die Fette, die in diese Rolle passen sind EPA, DHA und Arachidonsäure.
Was ist mit Linol-, Gamma-Linolensäure und Alpha-Linolensäure-Fettsäuren? Sind das nicht auch wertvolle Fette? Schauen Sie sich dazu das untere Diagramm an.

Omega-3 ist, oder die Lebensmittel, die es enthalten, wie Leinsamen oder chia Samen etc. sind keine schlechten Fette, zähle nicht darauf, dass sie zu DHA umgewandelt werden. Der Körper ist nicht sehr gut bei der Umwandlung dieser Fette in DHA, besonders wenn wir älter werden. Konzentrieren Sie sich auf etwas anderes.
Omega-6 ist, oder die Lebensmittel, die sie enthalten, wie Distelöl, Sonnenblumenöl etc., erhalten alle ein großes Lob von Gesundheitsgurus, aber sie sollten diese auch nicht in Betracht ziehen. Der Konsum von zu viel Omega-6 kann zu Entzündungen im Körper führen, keine gute Sache, wenn man trainiert oder gar auf die Bühne will.
Wildlachs, Makrele, Sardinen, Sardellen, mit Gras gefütterte Rinder, Rohmilch und Bio-Eier sind genau das Richtige. Das sind Lebensmittel, die Ihr Geld wert sind.
Beachten Sie, ich sagte mit Gras gefüttertes Rind, Bio-Eier und Rohmilch. Das ist ein wichtiger Unterschied. Das Omega 6 zu 3 Verhältniss ist nahezu perfekt in mit Gras gefütterten Rindern, ganz anders bei den mit Standardkunstnahrung gefütterten Rindern. Ebenso haben solche Kühe mehr Omega-3 in ihrer Milch. Hühner aus Freilandhaltung haben auch mehr Omega Fett, vor allem wenn mit Omega-3-angereichertem Futter gefüttert.
Essen Sie Obst und Gemüse gegen freie Radikalen

Ein freies Radikal ist im Wesentlichen ein Atom mit einem kleinen Problem. Es hat ein Elektron verloren, aber anstatt zu versuchen dies zu "akzeptieren", begibt es sich auf den Pfad der metabolischen Zerstörung, indem es versucht, ein Elektron von einem anderen ahnungslosen Atom zu stehlen.
Es gibt jedoch verschiedene Arten von freien Radikalen
Peroxylradikale
Die häufigste freie Radikale und eine wichtige Ursache der Alzheimer-Krankheit und anderer Gehirn Krankheiten, greift die Zellmembran an, welche mehrfach ungesättigte und gesättigte Fettsäuren braucht, um optimal zu funktionieren.
Hydroxyl-Radikale
Dies sind die gefährlichsten freien Radikalen. Hydroxylradikale verursachen DNA-Mutationen und können sogar die DNA-Stränge aufbrechen. Die Liste der Krankheiten, die diese Radikale verursachen, ist wirklich umfangreich.
Peroxynitrit-Radikale
Dieses Radikale greifen Proteine, Cysteine und Methionin an. Es spielt eine Rolle bei der Entwicklung von chronischen Entzündungen, neurologischen Erkrankungen, Depressionen und vielen Nicht-Hirn-Krankheiten wie Diabetes usw. Peroxynitrit ist eine der starken reaktiven Metaboliten für die Initiierung der Lipidperoxidation.
Superoxidradikale
Wenn mit bestimmten Elementen kombiniert, wird es zu einem der oben aufgeführten Radikalen.
Welche Nahrungsmittel können diese vernichtenden Radikalen stoppen?
Hier sind einige meiner Favoriten:
Schutz gegen Peroxylradikale und Hydroxyl-Radikale:
Quelle von Vitamin C:
Quelle für Vitamin E:
- Rotes Palmöl (enthält viele Tocopherole)
ORAC (Oxygen Radical Absorbance Capacity) Früchte, die Oxidation bekämpfen:
Nehmen Sie Supps, die die mitochondrialen Funktion unterstützen
Die Mitochondrien sind winzige Organellen, die in den Gehirnzellen sitzen. Sie produzieren ATP, das die Energie für die Aktivität des Gehirns zur Verfügung stellt. Ohne Mitochondrien würden Neurotransmitter nicht funktionieren, Neuronen würden keine Signale leiten und man würde recht schnell sterben.
Einige der besten Supps, um die Funktion der Mitochondrien zu unterstützen sind:
Beachten Sie, dass ich nicht Vitamin E oder C aufgezählt habe. Es gibt Hinweise darauf, dass Lebensmittel, die diese Vitamine beinhalten einen besseren Job als Supplemente machen.
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